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Timm-Kröger-Schule – Erweiterung zur offenen Ganztagsschule

von

Neumünster - Oliver Schmidt von der gleichnamigen Baufirma, Ole Horn, Bauleiter (Hessel und Horn), Schulleiterin Martina Behm-Kresin und Torben Aszmoneit, Projektleiter der Stadt Neumünster (v.r.n.l.) Foto: Stadt Neumünster

Anlässlich der Grundsteinlegung des Bauprojekts Timm-Kröger-Schule (TKS) Erweiterung zur offenen Ganztagschule sollen diese Informationen der Nachwelt erhalten bleiben. Die Grundsteinlegung erfolgt angesichts der grassierenden Corona-Pandemie im kleinsten Kreise.

 Die TKS ist eine dreizügige Grundschule, für die eine Weiterentwicklung zu einer offenen Ganztagsschule vorgesehen ist. Die Aufnahme des offenen Ganztagsbetriebs soll erfolgen, sobald die erforderlichen räumlichen Rahmenbedingungen gegeben sind.

Im Rahmen dieser Erweiterung und Sanierungsmaßnahme ist geplant, die räumlichen Bedingungen für die an diesem Standort gemäß Schulentwicklungsplan künftig erwarteten Schülerzahlen, sowohl für den Betrieb als offene Ganztagsschule als auch entsprechend der gestiegenen pädagogischen Anforderungen herzurichten. Hierzu soll die Schule um einen zusätzlichen eingeschossigen Gebäudeflügel im Süd-Osten des Bestandsgebäudes erweitert werden. Im Nord-Osten des bestehenden Gebäudes ist ein Kopfbau vorgesehen, der die drei Gebäudeflügel verbindet. Die Bestandsklassenräume sollen entsprechend der pädagogischen Anforderung um Differenzierungsräume Differenzierungsräume (Nebenraum des Klassenzimmers, um z.B. Schüler/-innen individuell fördern zu können und für Gruppenarbeiten) erweitert und saniert werden. Für je zwei Klassenräume ist ein im Innenhof angebauter Differenzierungsraum vorgesehen.

Der eingeschossige Neubau wird in konventioneller zweischaliger Mauerwerksbauweise als Klinkerfassade errichtet.

Die Dächer sind wie das Bestandsgebäude als Satteldächer mit Tonpfannendeckung konzipiert. Die Wärmedämmung erfolgt auf der Geschossdecke. Die Dächer der neuen Pavillons, die als Differenzierungsräume dienen, werden begrünt.

Innenwände werden als Mauerwerkswände errichtet, geputzt und gestrichen.

Als Fenster werden Leichtmetallelemente eingesetzt. Für die nach Südosten orientierten Fenster ist ein außenliegender Sonnenschutz vorgesehen. Die Fenster werden mit einer C02-Öffungsfunktion ausgerüstet, die über Raumsensoren und ein BUS-System gesteuert werden.

Als Fußbodenbeläge werden in den Klassenräumen Parkett aus Hochkant-Lamellen und Linoleum, in den Fluren Linoleum verwendet. Die Fußböden der Eingangsbereiche werden gefliest.

Die Decken sind als Gipskartondecken entsprechend den brandschutztechnischen Anforderungen vorgesehen. Die Decken werden in den Klassenräumen und den Fluren mit Akustikelementen ausgerüstet.

Die Klassenraumbeleuchtung ist mit LED-Langfeldleuchten mit Tageslichtsteuerung und Präsenzmeldern geplant.

Beheizt wird das Gebäude mit Fernwärme mit dem Primärenergiefaktor 0.

Die Heizung wird über eine Einzelraumsteuerung mit Fensterkontakten gesteuert.

Alle Klassen erhalten Datenanschlüsse und eine WLAN-Versorgung mit Datenverteilern in den Klassenräumen.

Die Außenanlagen werden entsprechend der bisherigen Nutzung als Schulhoffläche mit Pflasterbelägen, wassergebundenen Decken und Rasenflächen wiederhergestellt. Regenwasser wird auf dem Grundstück versickert. Die Abwasserbeseitigung erfolgt über den bestehenden Schmutzwasseranschluss.

 

Die Maßnahme erfolgt in insgesamt drei Bauabschnitten über zweieinhalb Jahre, der erste Bauabschnitt wird zum kommenden Jahreswechsel fertig gestellt.

Fundamente  / Sohle                                                         560 m ³

Sohlendämmung                                                               1800 m ²

Außen- Innenwände                                                          2000m²

Verblendung:                                                                   895m²

Fachwerkbinder                                                                über 300 Stück

Fassaden / Fenster                                                           ca. 500m²


Die Gesamtkosten für die Maßnahme belaufen sich auf 8.468.400 Euro.

 

Der Rolle sind beigefügt:

Architektenpläne

Ein Speichermedium mit Beiträgen und Bildern, die die Grundschulkinder gemalt haben, wie sie sich die neue Schule vorstellen

Die Baugenehmigung

Eine Tageszeitung mit Datum der Grundsteinlegung

Die Liste mit den am Bau beteiligten Firmen und Fachleuten

Aktuelle Münzen von 1 Cent bis 2 Euro


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