Winterdienst: TBZ zieht Personal von geschlossenen Recyclinghöfe ab

 |  von Thomsen / Foerde.news

Für Freitag, den 9. Januar 2026, rechnet das Technische Betriebszentrum (TBZ) Flensburg mit anspruchsvollen Wetterlagen im Stadtgebiet. Prognostiziert werden Schnee und Glätte, gleichzeitig weist die aktuelle Wasserstandsvorhersage für die Flensburger Förde auf eine mögliche Sturmflut hin. Das TBZ bereitet sich daher auf ein Zusammentreffen beider Ereignisse vor und fokussiert sich darauf, Winterdienst und Sturmflutschutz voll einsatzfähig zu halten.

„Wir bündeln unsere Kräfte, um bei Schnee, Glätte und möglicher Sturmflut schnell und zuverlässig reagieren zu können. Unser oberstes Ziel ist es, die Verkehrssicherheit im Stadtgebiet zu gewährleisten und gleichzeitig die Sturmflutschutzmaßnahmen jederzeit einsatzbereit zu halten“, erklärt TBZ-Geschäftsführer Heiko Ewen.

- Anzeige -
Anzeige

Recyclinghöfe geschlossen – Bioabfall-Tour fällt aus

Um ausreichend Personal für die erwarteten Einsätze bereitzustellen, setzt das TBZ Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Recyclinghöfen im Gewerbegebiet Kauslundhof und am Lornsendamm im Winterdienst sowie im Sturmflutschutz ein. Beide Recyclinghöfe bleiben daher am Freitag, 9. Januar 2026, ganztägig geschlossen.

Auch die Bioabfall-Sammeltour im Bezirk 10 ist von den Maßnahmen betroffen und entfällt an diesem Tag. Bürgerinnen und Bürger dieses Bezirks können ihren Bioabfall in haushaltsüblicher Menge in einem handelsüblichen Papiersack (keine Plastiktüten) zur nächsten regulären Entleerung bereitstellen. Das TBZ bittet die Bevölkerung um Verständnis für die Einschränkungen.

Erhöhte Gefahr durch Schneelast und Astbruch

Aufgrund der Schneemengen der vergangenen Tage weist das TBZ auf eine erhöhte Gefahr von Baum- und Astbruch hin, insbesondere in Bereichen mit dichtem Baumbestand. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, Fuß- und Wanderwege mit Baumbestand möglichst zu meiden und Spielplätze vorübergehend nicht zu betreten.

Zudem empfiehlt das TBZ, nicht zwingend notwendige Fahrten und Wege zu verschieben, nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben und Aufenthalte im Freien auf das Notwendigste zu beschränken.