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Weihnachtsmarkt: Kommt die Maskenpflicht doch noch?

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Flensburg - Unklar ist auch, ob die Maskenpflicht dann nur auf dem Südermarkt oder in der gesamten Innenstadt, über die sich der Weihnachtsmarkt erstreckt, gelten würde. - Fotos: Iwersen

Nach dem pandemiebedingten Ausfall im vergangenen Jahr wird der Weihnachtsmarkt auf dem Südermarkt und in der Fußgängerzone am späten Nachmittag offiziell öffnen - und während in anderen Städten wie Lübeck oder Kiel bereits im Vorfeld eine Maskenpflicht und Zugangsbeschränkungen angeordnet wurden, bleibt es in Flensburg zumindest am Eröffnungstag bei dem eindringlichen Appell von Oberbürgermeisterin Simone Lange zwischen Punsch und Bratwurst freiwillig eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und Abstand zu anderen Besuchern zu halten.

„Was die Maskenpflicht angeht sind wir gerade in der Abstimmung“, erklärte Stadtsprecher Christian Reimer am Vormittag. Nach seinen Worten soll eine Entscheidung darüber am Nachmittag fallen. „Wenn wir eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes anordnen, würde diese aber erst ab Morgen gelten“, so Reimer. Da zuvor auch noch entsprechende Schilder aufgestellt werden müssten wäre dies nach seinen Worten kurzfristiger nicht möglich.

Unklar ist auch, ob die Maskenpflicht dann nur auf dem Südermarkt oder in der gesamten Innenstadt, über die sich der Weihnachtsmarkt erstreckt, gelten würde. Auch hier verweist Reimer auf die anstehende Entscheidung am Nachmittag.

Zugangsregeln nach dem 2G- oder 3G-Prinzip sollen nach derzeitigem Stand der Dinge aber nicht eingeführt werden. „Es ist ja schwierig zu trennen, wer nun Besucher des Weihnachtsmarktes ist oder nur einen Stadtbummel macht“, gibt er zu bedenken. „Im Gegensatz zu anderen Städten hat Flensburg ja nicht den einen Platz, auf dem die Buden stehen“, ergänzt der Stadtsprecher.

Für die Innenbereiche der Gastronomie gilt allerdings auch auf dem Flensburger Weihnachtsmarkt entsprechend der Landesverordnung die 2G-Regel.


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