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Radweg „An der Bahn“: Flensburg erhält 760.000 Euro Förderung für den Radwegausbau

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Über die Förderung vom Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen (2.v.l.) freuten sich Heiko Ewen (TBZ - links), Oberbürger Dr. Fabian Geyer sowie der stellv. Stadtpräsident Pelle Hansen - Foto: Thomsen

Als 100. vom Bund bewilligte Fördermaßnahme wurde am Montag an der Schleswiger Straße der Förderbescheid für den Ausbau des Radweges „An der Bahn“ übergeben. Claus Ruhe Madsen, Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus gibt mit der Übergabe des Förderbescheides den Startschuss für den Radwegausbau zwischen der Schleswiger Straße und der Eckernförder Landstraße.
Auf knapp 840 Meter beginnt im Herbst 2023 in Anlehnung an das Veloroutenkonzept der Stadt Flensburg der Ausbau eines drei Meter breiten Radweges. Die auszubauende Wegeverbindung liegt im Stadtteil „Südstadt“ und verbindet zukünftig als Teil der Velo-Hauptrouten den Flensburger Osten, welcher vorrangig mit Wohngebieten und dem Campusgelände besiedelt ist mit dem Gewerbe- und Industriegebiet im Flensburger Süden. Auch für den Stadtteil Weiche und dem zukünftig geplanten Zentralkrankenhaus soll dieser Ausbauabschnitt als zentrale Wegverbindung zählen.
Zu den Besonderheiten des Radwegeausbaus gehören eine präsenzabhängige Beleuchtung, eine Absturzsicherung zur Bahnseite und eine aktive Wurzelschutzmaßnahme. Insbesondere letzteres stellt keine Regelbauweise dar: Mit einem durchwurzelbaren Unterbau wird Raum für die Baumwurzeln geschaffen, in dem die Wurzeln gelenkt und gehalten werden. Die Herstellung eines durchwurzelbaren Raumes mit Wurzellockstoff, verhindert Wurzelaufbrüche, Stolperkanten und minimiert dadurch das Verletzungsrisiko.
Eine bauliche Entscheidung, die auch der Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen begrüßt: „Jeder Meter neuer Radweg macht das Radfahren ein Stückchen attraktiver. Deswegen fördern wir den Radverkehr in dieser Legislaturperiode mit einer Rekord-Summe“, betonte Madsen. Und weiter sagte er: „Auch für den Tourismus sind gute Radwege wichtig. Immer mehr Menschen kommen in den echten Norden, um das Land auf dem Rad zu erkunden. Sie sollen nicht auf Holperpisten unterwegs sein!“
Der Bund bezuschusst im Rahmen des Förderprogramms „Stadt und Land“ den Ausbau des Radweges mit 763.000 Euro. Der im SVIS vorhandene Eigenanteil beträgt 610.000, sodass die Gesamtkosten von 1.373.000 Euro zur Verfügung stehen und die Finanzierung damit gesichert ist. Die bewilligte Fördermaßnahme liegt innerhalb des Programms aufgrund der Förderhöhe unter den „Top Ten“ der Maßnahmen.
Oberbürgermeister Fabian Geyer sieht Flensburg auf dem richtigen Kurs: „Der Ausbau unserer Flensburger Fahrradwege und die damit einhergehende Verbindung von Stadtteilen hat hohe Priorität. Die Förderung, die Minister Madsen heute für den Radweg zwischen Schleswiger- und Eckernförder Str. und damit zur weiteren Umsetzung unserer Mobilitätsstrategie im Gepäck hat, zeigt, dass wir damit richtigliegen. Ein Umstieg aufs Fahrrad gelingt nur, wenn ausreichend attraktive Radwege vorhanden sind. Ich freue mich jedenfalls auf die erste Fahrt auf der neuen Strecke“!
Auch TBZ Geschäftsführer Heiko Ewen begrüßt die Förderung „Dass der Bund unser Bestreben nach einem gut durchdachten und modernen Radverkehrsnetz in diesem Umfang unterstützt ist großartig und bestärkt uns darin, den Zustand der öffentlichen Geh- und Radwege weiter zu verbessern und auf die neuen Anforderungen in der Mobilität anzupassen.“

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