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Polizei stoppt syrische Flüchtlinge auf der Autobahn 7

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Handewitt/ iwe – Die Bundespolizei hat am Sonnabendmorgen auf der A7 kurz vor der dänischen Grenze eine Schleusung verhindert. In einem Minivan entdeckten die Beamten insgesamt sieben Personen – fünf davon waren Syrer, die nach Dänemark geschleust werden sollten.

Im Rahmen einer Verkehrskontrolle stoppte eine Streifenbesatzung am Sonnabendmorgen auf dem Parkplatz Altholzkrug zwischen den Abfahrten Flensburg und Harrislee einen Chrysler Voyager mit albanischen Kennzeichen.

Im Fahrzeug saßen sieben Männer. Wie die Polizei bei der Überprüfung der Personalien schnell herausfand, handelte es sich bei den fünf erwachsenen Männern im Passagierraum um Kriegsflüchtlinge aus Syrien, die nach Dänemark gebracht werden sollten.

Am Steuer und auf dem Beifahrersitz saßen die beiden mutmaßlichen Schleuser. Bei ihnen handelt es sich nach ersten Erkenntnissen um Albaner, die sich auf der langen Fahrt in Richtung Norden abgewechselt hatten.

Die Schleusung zog auch noch einen Einsatz der Feuerwehr nach sich: Nachdem die Polizisten den Wagen gestoppt hatten, bemerkten sie aus dem Motorraum starken Benzingeruch. Grund war eine Leckage in der Kraftstoffversorgung des Autos. Die Freiwillige Feuerwehr Weding streute das ausgelaufene Benzin mit speziellem Bindemittel ab.

Sowohl die fünf Flüchtlinge als auch die beiden Schleuser wurden mit Streifenwagen zur Wache der Bundespolizei gebracht. Dort werden sie mit Hilfe eines Dolmetschers vernommen. Anschließend werden sie vermutlich in der Erstaufnahmeeinrichtung in Neumünster untergebracht.

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