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Olympia-Stützpunkt für junge Gehirnakrobaten

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Zum ersten Mal findet die schleswig-holsteinische Landesrunde der Mathematik-Olympiade an der Europa-Universität Flensburg statt. Ab heute (20.2.) werden 154 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 13, die Spaß am Lösen schwieriger mathematischer Aufgaben haben, zwei Tage in altersgerechten Klausuren gegeneinander antreten.

Prof. Dr. Hinrich Lorenzen, Professor für Mathematik und ihre Didaktik an der Europa-Universität Flensburg, freut sich, die talentiertesten Jungmathematikerinnen und –mathematiker aus Schleswig-Holstein begrüßen zu dürfen. „Wir wünschen uns, dass Mathematik über das bloße Umgehen mit Zahlen, Gleichungen und Formeln an Ausstrahlung im Sinne eines strukturierten Denkens gewinnt. Mathematik bedeutet Probleme zu analysieren, Muster zu erkennen und Lösungen zu finden. Sie geht damit weit über das bloße Rechnen hinaus“. Für Lorenzen, der seit zwölf Jahren als Landesbeauftragter die schleswig-holsteinische Landesolympiade betreut, stellt der Wettbewerb eine gute Gelegenheit dar, das Interesse zahlreicher Kinder am Fach zu wecken, viele Kontakte zu Schulen aus der Umgebung zu knüpfen und die Zusammenarbeit und den Austausch mit den Mathematiklehrerinnen und -lehrern zu fördern. Besonders erfreulich: Die Anmeldezahlen für die Mathematik-Olympiade steigen. „Das zeigt uns, dass der Wettbewerb Mathematik-Olympiade ein geeignetes Instrument ist, Kindern und Jugendlichen die Faszination der Mathematik zu vermitteln“, sagt Prof. Dr. Jürgen Prestin, Zum ersten Mal findet die schleswig-holsteinische Landesrunde der Mathematik-Olympiade zweitägig an der Europa-Universität Flensburg statt. Ab heute (20.2.) werden 154 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 13, die Spaß am Lösen schwieriger mathematischer Aufgaben haben, zwei Tage in altersgerechten Klausuren gegeneinander antreten.

Freitagnachmittag und Samstagvormittag schreiben die Schülerinnen und Schüler ihre Klausuren. Samstagnachmittag lernen sie in einem Rahmenprogramm Flensburg kennen, tüfteln weiter an mathematischen Knobeleien oder vergnügen sich in der Eissporthalle. Anschließend geht es zur Siegerehrung. Die zwölf erfolgreichsten Olympioniken der Klassenstufe 8 bis 13 qualifizieren sich für die Bundesrunde der Mathematik-Olympiade im Juni in Cottbus.

„Die Mathe-Olympiade stellt allerdings nicht nur für die Schülerinnen und Schüler eine echte Bereicherung dar, sondern gibt auch den mitwirkenden Lehramts-Studierenden die Gelegenheit im Umgang mit den Kindern wertvolle Erfahrungen zu sammeln“, betont Prof. Dr. Andreas Christian, Vizepräsident für Forschung an der Europa-Universität Flensburg, „deshalb freut es mich besonders, dass die Europa-Universität Flensburg, die viel Wert auf eine praxisnahe Lehrerinnen-und Lehrerbildung legt, zum Olympia-Stützpunkt für junge Gehirnakrobaten wird".
Die besondere Bedeutung der Mathematik für das moderne Leben rückt Flensburgs Stadtpräsidentin Swetlana Krätzschmar in den Mittelpunkt: „Der bekannte Astronom und Mathematiker Galileo Galilei  war der Überzeugung, dass das „Buch der Natur“ in der Sprache der Mathematik geschrieben ist. Ohne Mathematik gäbe es die Natur- und Ingenieurwissenschaften in der heutigen Form nicht, gäbe es keine Autos, Flugzeuge und kein Internet. Unvorstellbar“.

Weitere Informationen unter: http://mo-landesrunde.jimdo.com/

Foto(Von hinten links):Schülerin Jana Sell, Prof. Dr. Jürgen Prestin, Bundesvorsitzender des Vereins „Mathematik-Olympiaden e.V.“, Prof. Dr. Andreas Christian, Vizepräsident für Forschung an der Europa-Universität Flensburg, Schüler Jonas Eggers, Swetlana Krätzschmar, Stadtpräsidentin Flensburgs, Prof. Dr. Hinrich Lorenzen, Professor für Mathematik und ihre Didaktik an der Europa-Universität Flensburg. (Quelle: Kathrin Fischer)

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