| von Aditep Soisakhu
Flensburg – Mit seinem neuen Bildband „Flensburg – Die Schöne im Norden“ widmet sich Fotograf und Autor Thomas Raake der Fördestadt in eindrucksvollen Aufnahmen und informativen Texten. Im Gespräch schildert der gebürtige Flensburger, was den besonderen Reiz der Stadt ausmacht – und welche Motive ihm besonders in Erinnerung geblieben sind.
Flensburg hat viele Gesichter – und genau diese Vielfalt stellt Thomas Raake in seinem neuen Farbbildband „Flensburg – Die Schöne im Norden“ vor. Das Buch erscheint als Hardcover, umfasst 72 Seiten, hat das Format 24,5 x 22,8 Zentimeter, trägt die ISBN 978-3-8313-3614-2 und kostet 18,90 Euro.
Der Bildband richtet den Blick auf die Hafenstadt am Ende der Flensburger Förde, nur wenige Kilometer von der dänischen Grenze entfernt. Einst bedeutende Handelsstadt mit großer Flotte, präsentiert sich Flensburg heute mit restaurierten Kaufmannshöfen, historischen Straßenzügen, maritimem Flair und einem wachsenden touristischen Angebot. Raake zeigt in seinem Buch sowohl bekannte Ansichten als auch Details, die den besonderen Charakter der Stadt ausmachen.
Auf 72 Seiten werden sorgfältig ausgewählte Fotografien mit informativen Texten kombiniert. Dabei spannt der Band einen Bogen von historischen Gebäuden über kulturelle Angebote bis hin zu modernen Entwicklungen. Zugleich vermittelt er die naturnahe und lebenswerte Atmosphäre, die Flensburg für Einwohner und Besucher gleichermaßen attraktiv macht.
Besonders ist auch die dreisprachige Ausrichtung des Buches: Der Bildband lädt dazu ein, Flensburg auf Deutsch, Englisch und Dänisch zu entdecken. Damit richtet sich das Werk nicht nur an Einheimische, sondern ebenso an Gäste der Stadt und an alle, die sich für die Geschichte und Gegenwart Flensburgs interessieren.
Im Gespräch mit Förde.news erklärt Thomas Raake, wie eng seine persönliche Verbindung zur Stadt mit dem Projekt verknüpft ist. Auf die Frage, wie es ihm gelungen sei, eine moderne und frische Perspektive auf bekannte Orte zu finden, sagt der Fotograf: „Ich bin gebürtiger Flensburger, kenne die Stadt sehr gut und genieße es, hier zu leben.“
Dass sich Flensburg ständig verändert, gehört für ihn zum besonderen Reiz der Stadt. Ob es Motive gebe, die heute völlig anders wirkten als noch vor einigen Jahren, beantwortet Raake knapp, aber eindeutig: „Ja, selbstverständlich. Das macht ja auch einen Teil der Faszination einer Stadt aus.“
Beim Fotografieren selbst bleibt der Autor meist eher im Hintergrund. Begegnungen mit Passanten oder Anwohnern habe es nur selten gegeben, berichtet er. „Ich fotografiere eher unauffällig. Allerdings kommt man bei Veranstaltungen, die man fotografiert, recht viel ins Gespräch.“
Aus fotografischer Sicht sei Flensburg ohnehin etwas Besonderes. Vor allem die topographische Lage hebt Raake hervor. „Die Hanglage der Stadt in Verbindung mit dem Hafen ist etwas ganz Besonderes“, sagt er. Jedes Motiv bringe dabei eigene Anforderungen mit sich. „Ein Foto schafft sich nicht von selbst. Das ist das Interessante in der Fotografie.“ Die größte Herausforderung seien oft außergewöhnliche Standorte: „Wenn man auf Dächer oder Türme klettert, um interessante Perspektiven zu bekommen.“
Immer auf der Suche nach neuen Motiven, entdecke er auch in einer vertrauten Stadt noch Neues. „Daran arbeitet man als Fotograf ständig. Es fasziniert mich, etwas Neues zu entdecken“, sagt Raake.
Besonders am Herzen liegt ihm eine Aufnahme vom Norderpopchor im Hof des Schifffahrtsmuseums. Für den Fotografen war dieses Bild weit mehr als nur eine gelungene Aufnahme. „Die Stimmung der Zuschauer war großartig. Das Wetter war perfekt. Die Veranstalter sehr hilfsbereit, das Team vom Museum hat mir alles ermöglicht, um zu fotografieren. Und der Chor hat wirklich super gesungen. Als Fotograf war das ein besonderes Erlebnis.“
Förde.news verlost passend zum Erscheinen des Bildbandes zwei Exemplare. Wer teilnehmen möchte, muss lediglich die Adresse des Fotostudios posten. Unter allen Teilnehmern werden bis Freitag, 17. April, um 20 Uhr zwei Gewinner gezogen.
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