- Nachrichten -
Folge uns auf Instagram und Facebook

Ministerpräsident Günther zur Ernennung von 67 Berufsoffizieren an der Marineschule Mürwik: „Sie tragen dazu bei, den Frieden zu bewahren“

von

Flensburg - Der Ministerpräsident sicherte den neuen Berufsoffizieren Wertschätzung und Unterstützung für ihre Aufgaben zu - Symbolfoto: Thomsen

Ministerpräsident Daniel Günther hat die Forderung nach einer einsatzstarken und leistungsfähigen Bundeswehr bekräftigt. „Die Zeitenwende in der deutschen und europäischen Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik ist richtig. Das Vorgehen Putins zeigt, dass wir unsere Sicherheitsinteressen nur durchsetzen und verteidigen können, wenn wir über Streitkräfte verfügen, die notfalls unser Land und die Bevölkerung wirksam beschützen können“, sagte er heute (18. März) an der Marineschule Mürwik in Flensburg. 67 Soldatinnen und Soldaten bekamen ihre Offizierbriefe überreicht.

Der Ministerpräsident sicherte den neuen Berufsoffizieren Wertschätzung und Unterstützung für ihre Aufgaben zu: „Seit 50 Jahren werden an der Marineschule Mürwik Offiziere des militärfachlichen Dienstes zu gefragten Spezialisten ausgebildet. Das krönen Sie heute mit dem Aufstieg in die Offizierslaufbahn. Dazu gratuliere ich Ihnen sehr herzlich“, sagte Günther.

Gemeinsam mit den Offizieren und allen Verantwortlichen der Marineschule hätte er sich sehr gewünscht, das Jubiläum und den Abschluss des Lehrgangs in friedlicheren Zeiten zu feiern. Der Krieg mitten in Europa verändere alles: „Die Nato ist in Alarmbereitschaft. Das führt uns bereits jetzt vor Augen, welche Bedeutung Schleswig-Holstein als Standort der Bundeswehr zukommt“, so der Ministerpräsident. Marineschiffe aus Kiel sowie Soldatinnen und Soldaten aus Eutin und Husum seien ins Baltikum oder in die Slowakei aufgebrochen, andere Kompanien seien in Bereitschaft. „Es sind bewegende Zeiten, die Sie als Offiziere fordern werden“, so Günther: „Als Berufsoffiziere werden Sie dazu beitragen, den Frieden zu bewahren. Für diese Bereitschaft danke ich Ihnen sehr.“


Zurück