- Nachrichten -
Folge uns auf Instagram und Facebook

Manchmal reicht schon ein Piepen

von

Kinder gehören im Brandfall zu den schwächsten Personen. Funktionstüchtige Rauchmelder an den Decken und ein kleiner Aufkleber an ihrer Zimmertür können helfen, Leben zu retten. 

Man vergisst nur, den Herd auszuschalten, das Öl in der Pfanne fängt Feuer und in kürzester Zeit steht die gesamte Wohnung in Flammen. Brände im Haushalt entstehen schneller als man denkt. Aus diesem Grund sind Rauchmelder seit 2011 in allen Wohnungen und Häusern in Schleswig-Holstein Pflicht. So legt es die Landesbauordnung fest. Wichtig: Die Rauchmelder müssen regelmäßig gewartet werden. Dazu gehört, sie auf Beschädigungen und Verschmutzungen hin zu untersuchen. „Einmal im Jahr sollte man den Prüfknopf drücken und das schrille Piepen auslösen. Nur so kann man sicher sein, dass der Rauchmelder im Ernstfall auch funktioniert“, empfiehlt Christian Hülsmann von der Provinzialagentur in Flensburg.  Spätestens wenn sich der Rauchmelder durch einen kurzen, wiederkehrenden Piepton bemerkbar macht, muss gehandelt werden.

 „Wer die Rauchmelder gekauft aber noch nicht angebracht hat, sollte dies im Interesse der eigenen Sicherheit dringend nachholen“, betont der Bezirkskommissar. Jedes Jahr sterben bundesweit fast 400 Menschen bei Bränden. Das Feuer ist aber nicht die größte Gefahr. 95 Prozent der Brandopfer kommen durch eine Rauchvergiftung ums Leben – wenige Atemzüge reichen oft aus, um bewusstlos zu werden oder durch giftige Gase zu sterben. 70 Prozent aller Brandopfer kommen nachts im eigenen Haus im Schlaf um, denn dann ist der Geruchssinn ausgeschaltet. „Rauchwarnmelder können hier Leben retten, denn es geht meist um Sekunden“, so Hülsmann. Die kleinen Lebensretter gehören in Schlafzimmer, Kinderzimmer sowie Flure und Treppenhäuser, die als Flucht- und Rettungswege genutzt werden. 




-Anzeige-

www.förde.news

Besonders Kinder wissen häufig nicht, wie sie sich bei einem Brand gegen Feuer und Rauch schützen können. Verängstigt verstecken sie sich vor den Flammen, anstatt auf sich aufmerksam zu machen. Für die Feuerwehr ist es besonders bei einem weit fortgeschrittenen Brand schwer festzustellen, ob sich noch Kinder im Gebäude oder in den Zimmern befinden. Ein fluoreszierender Aufkleber, ein so genannter Kinderfinder, erleichtert den Rettungskräften die Suche. Bei großer Rauchentwicklung signalisiert er: Hinter dieser Tür könnten Kinder sein! „Kleben Sie gemeinsam mit Ihren Kindern den Kinderfinder an die Tür und sprechen Sie mit Ihnen über das Symbol und das richtige Verhalten im Brandfall“, rät Christian Hülsmann. „Da der Brandrauch nach oben aufsteigt, sollte sich der Kinderfinder im unteren Drittel der Tür befinden.“ 

Die Kinderfinder gibt es kostenlos in der Provinzialagentur von Christian Hülsmann, Marienallee 2, Tel. 0461-28033,  24937 Flensburg. 


www.förde.news

Besonders Kinder wissen häufig nicht, wie sie sich bei einem Brand gegen Feuer und Rauch schützen können. Verängstigt verstecken sie sich vor den Flammen, anstatt auf sich aufmerksam zu machen. Für die Feuerwehr ist es besonders bei einem weit fortgeschrittenen Brand schwer festzustellen, ob sich noch Kinder im Gebäude oder in den Zimmern befinden. Ein fluoreszierender Aufkleber, ein so genannter Kinderfinder, erleichtert den Rettungskräften die Suche. Bei großer Rauchentwicklung signalisiert er: Hinter dieser Tür könnten Kinder sein! „Kleben Sie gemeinsam mit Ihren Kindern den Kinderfinder an die Tür und sprechen Sie mit Ihnen über das Symbol und das richtige Verhalten im Brandfall“, rät Christian Hülsmann. „Da der Brandrauch nach oben aufsteigt, sollte sich der Kinderfinder im unteren Drittel der Tür befinden.“ 

Die Kinderfinder gibt es kostenlos in der Provinzialagentur von Christian Hülsmann, Marienallee 2, Tel. 0461-28033,  24937 Flensburg. 

-->

Zurück