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Luftwaffe trainiert in Jagel für den Ernstfall

 |  von Matz-Ole Paasch

Rund eine Stunde wurde es laut in Jagel - Fotos: Matz-Ole Paasch

Jagel – Auf dem Fliegerhorst Schleswig/Jagel stand am Donnerstag für rund eine Stunde der militärische Flugbetrieb im Mittelpunkt. Unter dem Namen „Snap 2026“ präsentierte die Luftwaffe, wie unterschiedliche Verbände und Luftfahrzeuge in einem Einsatz zusammenwirken können.

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Zum Übungsgeschehen gehörten Tornados aus Jagel, Eurofighter, ein A400M sowie mehrere Hubschrauber. Ergänzt wurde die Vorführung durch Soldaten des Objektschutzes. Insgesamt waren rund 120 Soldaten beteiligt.

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Zu sehen waren unter anderem niedrige Überflüge, gemeinsame Flugformationen und verschiedene Einsatzabläufe am Boden. Pyrotechnische Effekte stellten Gefechtssituationen nach. Teilweise waren die Jets dabei nur wenige Dutzend Meter über dem Gelände unterwegs.

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Lehrgangsteilnehmer verfolgen Vorführung

Mehr als 100 Teilnehmer eines Lehrgangs der Führungsakademie der Bundeswehr erhielten bei der Veranstaltung einen Einblick in die Möglichkeiten der Luftwaffe. Im Mittelpunkt stand dabei nicht nur die Technik, sondern auch das koordinierte Vorgehen verschiedener Einheiten.

Auch außerhalb des Stützpunktes wurde die Übung aufmerksam verfolgt. Zahlreiche Flugzeugfans hatten sich am Rand des Geländes eingefunden. Für die Bevölkerung in der Umgebung bedeuteten die Vorbereitungen und die Vorführung zeitweise einen deutlich höheren Geräuschpegel.

Blick auf „Air Defender 2027“

In Jagel laufen zugleich bereits die Vorbereitungen für das internationale Großmanöver „Air Defender 2027“. Der Übungszeitraum ist vom 3. bis 14. Mai 2027 vorgesehen.

Nach aktuellem Planungsstand wollen sich 22 Staaten beteiligen. Erwartet werden rund 200 Luftfahrzeuge und etwa 8000 Soldaten. Neben Jagel sollen auch weitere Bundeswehrstandorte in Deutschland in die Übung eingebunden werden.