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Land bringt im Norden rund 130 Kilometer Straßen und Radwege in Schuss

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Schleswig-Holstein - Buchholz: „Unser LBV.SH investiert bis Jahresende fast 60 Millionen Euro“ - Symbolfoto: Thomsen

Weitere Sanierungswelle für das Landesstraßennetz in den Kreisen Nordfriesland und Schleswig-Flensburg: Wie Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz am 16. März mit Fachleuten des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) in Kiel sagte, sollen in den kommenden Monaten allein im nördlichen Landesteil knapp 130 Kilometer Straßen, rund elf Kilometer Radwege und fünf Brücken grundsaniert werden. „Unser LBV.SH packt in Nordfriesland sowie im Kreis Schleswig-Flensburg insgesamt 30 Straßen inklusive vier Radwegen an und investiert damit fast 60 Millionen Euro in eine bessere Infrastruktur", sagte Buchholz. Zusammen mit LBV.SH-Direktor Torsten Conradt sowie den leitenden Ingenieuren Britta Lüth und Christoph Köster stellte er die geplanten 36 Einzelprojekte aus den beiden nördlichen Kreisen vor.

Während in früheren Jahren durchschnittlich 20 Millionen Euro in den Erhalt des Landesstraßennetzes gesteckt wurden, investiere die Landesregierung seit 2017 durchschnittlich 95 Millionen Euro jährlich, so Buchholz. Und das habe seinen guten Grund: „Nicht nur unsere Bürgerinnen und Bürger sind auf intakte Verkehrswege angewiesen, sondern auch alle Gäste des echten Nordens und ganz besonders unsere Wirtschaft."

Laut LBV.SH-Chef Conradt sind in dem 58,7-Millionen-Euro-Paket für Nordfriesland und Schleswig-Flensburg insgesamt 17 Landesstraßen-Projekte enthalten. Der Rest entfalle auf zwölf Kreis- sowie sieben Bundesstraßen-Projekte, für die der Landesbetrieb in weiten Teilen ebenfalls zuständig sei. Enthalten seien in dem Arbeitsprogramm auch fünf umfangreiche Brücken-Sanierungen.

„Ich hoffe, dass wir trotz des großen Fachkräftemangels in der gesamten Branche und trotz der anhaltenden Pandemie-Auswirkungen bis zum Jahresende jeden Cent des bewilligten Geldes auch auf die Straße bekommen werden", sagte Conradt. Zugleich warb er bei Schul- und Hochschulabsolventen, Jobsuchenden sowie Quereinsteigerinnen und Quereinsteigern: „Unser Landesbetrieb hat viel zu bieten. Und wir suchen für unsere wichtige Aufgabe interessierte Menschen für die Bereiche Ingenieurswesen, Technik und Verwaltung. Außerdem bieten wir Auszubildenden und Schulabgängern ein Duales Studium“, so Conradt. (Mehr unter: www.schleswig-holstein.de/lbvsh-karriere)

Mit Blick auf die absehbare Baustellendichte im Land und die damit verbundenen Belastungen für Anwohner und vor allem Pendler in den kommenden Monaten bat Verkehrsminister Buchholz um Verständnis und Geduld: „Uns ist klar, dass wir den Menschen vielerorts einiges zumuten – aber nur, wenn wir heute investieren, verhindern wir für die kommenden Jahre noch größere und zeitintensivere Baustellen“, so der Minister. Vor allem bat er darum, Rücksicht auf die Beschäftigten der Baufirmen und die Kolleginnen und Kollegen des LBV.SH zu nehmen. „Sie alle sorgen dafür, dass unsere Straßen sicherer werden – und wir sollten auf die Sicherheit dieser Menschen achten“, sagte Buchholz.


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