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Kostenloser Stromspar-Check für einkommensschwache Haushalte

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Neu in Flensburg:

In Flensburg haben einkommensschwache Haushalte ab sofort die Möglichkeit, einen kostenlosen Stromspar-Check zu buchen. Die sechs bei der Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft geschulten und mit Hilfe des Jobcenters Flensburg eingestellten „Stromsparhelfer“ bieten allen Interessierten eine umfangreiche Energieberatung direkt vor Ort an.

Haushalte im Arbeitslosengeld II-, Sozialhilfe- und auch Wohngeldbezug können über die eigens eingerichtete Hotline: 0461-1503138 oder unter der Email-Adresse: stromsparcheck@bequaprojekt.de  einen Termin für ihren Haushalt vereinbaren.

Im ersten Hausbesuch werden von den Stromsparhelfern der aktuelle Stromverbrauch verschiedener Elektrogeräte sowie der Wasserverbrauch aufgenommen.

Beim zweiten Besuch werden kostenlos notwendige Soforthilfen wie Energiesparlampen, schaltbare Steckdosenleisten, Zeitschaltuhren und Wassersparduschköpfe im Wert von durchschnittlich 70 Euro installiert.

Ergänzend werden konkrete Tipps zur Einsparung von Strom, Wasser und Heizenergie gegeben. Die erzielbaren Einsparungen werden dem Haushalt anhand eines Berichts erläutert.

Die Entlastungen im Bereich Strom kommt dem Haushalt unmittelbar zu Gute.

Nähere Informationen zum Projekt erhalten Sie unter www.stromspar-check.de.

 

Hintergrund

Die stark gestiegenen Energiekosten führen immer häufiger dazu, dass einkommensschwache Haushalte ihre Stromrechnung nicht mehr bezahlen können und in finanzielle Bedrängnis geraten.

Die deutschlandweit mehr als 8 Millionen Empfänger von staatlichen Transferleistungen (Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder auch Wohngeld) verfügen nur über begrenzte Mittel für Investitionen in Energieeffizienztechnik.

Auch das Wissen um den sparsamen Einsatz von Energie und Wasser ist nicht immer gegeben.

Hier setzt die Aktion Stromspar-Check des Deutschen Caritasverbands (DCV) und des Bundesverbands der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) an: Ziel des Projekts ist es, den Energie- und Wasserverbrauch und die damit verbundenen Kosten in einkommensschwachen Haushalten zu senken.

Gleichzeitig werden im Rahmen einer Qualifizierungs- und Beschäftigungsförderung sogenannte Stromsparhelfer geschult, die dann in den Haushalten die Stromspar-Checks durchführen.

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