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Jahrhundertsturmflut verursacht erhebliche Störungen bei der Verkehrsführung in Flensburg

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Zu Unfällen kam es noch nicht - Fotos: Thomsen

Flensburg - Eine Jahrhundersturmflut hat die Küstenstadt Flensburg am Wochenende schwer getroffen, als die Wasserstände einen Spitzenpegel von 2,27 Metern erreichten. Die Wassermengen überfluteten mehrere Sicherungs- und Schaltkastenanlagen, was zu einer Reihe von Stromausfällen und Abschaltungen führte, die sowohl private Haushalte als auch wichtige Verkehrsknotenpunkte der Stadt betrafen.

Insbesondere am Hafengebiet wurden aufgrund der Überflutung mehrere Ampelanlagen außer Betrieb gesetzt. Eine der wesentlichen Kreuzungen, die Zobkreuzung Hafendamm-Süderhofenden-Norderhofenden, bleibt trotz eingehender Überprüfungen nach wie vor außer Betrieb. Das Technische Betriebszentrum (TBZ) hat angekündigt, dass im Laufe des frühen Nachmittags eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h an dieser Kreuzung eingeführt wird, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

Die Wiederinbetriebnahme der Ampelanlagen bleibt ein schwieriges Unterfangen, da die benötigten Ersatzteile für die Schaltkastenanlagen nicht unmittelbar verfügbar sind. Dies verzögert die Wiederherstellung der normalen Verkehrsbedingungen, wobei die ursprüngliche Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h weiterhin auf 30 km/h reduziert bleibt.

Das TBZ arbeitet mit Hochdruck an einer Lösung und erwägt die Installation einer provisorischen Ampelanlage, um den Verkehrsfluss an der betroffenen Kreuzung zu verbessern. Bis dahin sind die Bewohner und Pendler der Stadt aufgerufen, besondere Vorsicht im Straßenverkehr zu walten lassen.

Bisher kam es nicht zu Unfällen an der viel befahrenen Kreuzung.

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