Hier kannst du die Förde.news App herunterladen:
Download im App Store   Jetzt bei Google Play

Galerie und Südermarkt: Geyer verteidigt den Ordnungsdienst

 |  von Thomsen / Foerde.news

Besonders irritiert zeigte sich Geyer über die öffentliche Debatte rund um die Flensburg Galerie. - Archivfoto: Thomsen

Flensburg – Die Sicherheitslage rund um Flensburg Galerie und Südermarkt sorgt weiter für Diskussionen. Oberbürgermeister Dr. Fabian Geyer weist Kritik an der Arbeit des Kommunalen Ordnungsdienstes zurück. Dieser werde wahrgenommen, greife ein und soll personell weiter verstärkt werden.

- Anzeige -

Oberbürgermeister Dr. Fabian Geyer hat sich deutlich hinter den Kommunalen Ordnungsdienst gestellt. Nach einer eigenen Streife durch die Innenstadt sei er weiterhin davon überzeugt, dass der Dienst „eine hervorragende Arbeit leistet“.

- Anzeige -

Geyer war nach eigenen Angaben gemeinsam mit Mitarbeitern des Ordnungsdienstes vom Südermarkt bis zur Hafenspitze unterwegs. Auch Gespräche mit Geschäftsleuten und anderen Beteiligten hätten ihm gezeigt, dass die Präsenz der Mitarbeiter wahrgenommen werde.

- Anzeige -

„Die werden gesehen, die sind aktiv, die sind ansprechbar, die greifen auch ein“, sagte Geyer. Gleichzeitig räumte er ein, dass die Situation in Teilen der Innenstadt nicht zufriedenstellend sei. Es gebe Menschen, die für Unruhe sorgten und bestehende soziale Angebote nicht nutzten.

Besonders irritiert zeigte sich Geyer über die öffentliche Debatte rund um die Flensburg Galerie. Noch kurz zuvor habe es ein gemeinsames Gespräch von Innenstadtmanagement, Polizei, Kommunalem Ordnungsdienst und Galerie-Management gegeben. Nach seiner Rückmeldung sei dieses Gespräch konstruktiv verlaufen.

Umso überraschender sei eine anschließende Pressemitteilung (wir berichteten: Flensburg Galerie warnt vor Unsicherheit – CDU verlangt stärkeren Ordnungsdienst) der Galerie gewesen. „Ich war schon verärgert darüber, dass so eine Pressemitteilung rauskommt, nachdem man eigentlich ein sehr gutes Gespräch hatte“, sagte Geyer.

Die Stadt werde ihre Unterstützung dennoch fortsetzen. Gleichzeitig machte der Oberbürgermeister deutlich, dass die Kompetenzen des Ordnungsdienstes an den Grenzen privater Flächen enden. Für Sicherheit und Ordnung innerhalb eines Einkaufszentrums seien auch Eigentümer und private Sicherheitsdienste verantwortlich.

Der Kommunale Ordnungsdienst soll nach Angaben Geyers personell weiter verstärkt werden. Ein „Allheilmittel für alle Sorgen in dieser Stadt“ könne er allerdings nicht sein.