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Freibad Weiche - SPD sieht Widersprüche innerhalb der Stadt

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Der Gutachter stellte fest, dass „es bis dato" keine offiziellen Beanstandungen gibt - Foto: Geissler

Flensburg - Am 14. Dezember 2023 hat Oberbürgermeister Geyer erklärt, dass ein weiterer Betrieb des Freibades Weiche nicht möglich ist. Er führt hierzu an, dass durch die Nutzung des Freibades eine Schädigung der menschlichen Gesundheit, insbesondere durch Krankheitserreger und chemische Stoffe, nicht auszuschließen sei. Auch die SPD Flensburg hält uneingeschränkt daran fest, dass der Schutz der menschlichen Gesundheit absoluten Vorrang hat.

In der „gläsernen Akte“ der Stadt ist jedoch zu lesen, dass das Gesundheitsamt den Ausführungen des von der Stadt beauftragten Gutachters deutlich widerspricht. So stellte der Gutachter fest, dass „es bis dato keine offiziellen Beanstandungen gegenüber den zwingend geforderten Beckenwasser-Qualitätsparametern gibt“ und es „bis jetzt keine relevanten Probleme oder Beanstandungen mit der vorhandenen physikalischen, chemischen und mikrobiologischen Beckenwasser-Aufbereitung“ gab.

Der Gutachter hat auch Mängel festgestellt, betont aber, dass es möglich sei, diese mit moderaten Investitionskosten zu beseitigen. Er stellt deshalb fest: „Unter Berücksichtigung der Kontexte (…) ist in Abstimmung und Genehmigung durch das Gesundheitsamt und der Aufsichtsbehörde die bauliche Belassung im Bestand – selbstverständlich mit Beseitigung der vorhandenen Unfallmängel – ggf. eine tragbare sinnvolle Kompromiss-Alternative“.

„Für uns als SPD ergeben sich deutliche Widersprüche innerhalb der Stadt”, so Maria Wappler, Mitglied der Ratsfraktion. „Wir erwarten deshalb, dass der Oberbürgermeister die Widersprüche zwischen Gutachter und Gesundheitsamt aufklärt und wir als Politik die Möglichkeit bekommen, die unterschiedlichen Argumentationen bewerten zu können.”, so Wappler, die selbst in Weiche wohnt.

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