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Flensburg ist regenbogenbunt und vielfältig

von

Flensburg

Auch wenn aufgrund der aktuellen Covid-19 Maßnahmen die Rainbow-Days nicht in ihrer üblichen Form gemeinsam begangen und gefeiert werden können, setzt Flensburg ein deutliches Signal für eine Gesellschaft, in der alle Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Identität frei und sicher leben können.

Zwar wird das ursprünglich für 8.-17. Mai 2020 geplante Programm vom offenen Arbeitskreis Vielfalt nicht stattfinden. Flensburgs deutliche Botschaft gegen Diskriminierung, Gewalt und Homophobie wird aber auch dieses Jahr in die Öffentlichkeit getragen: dieses Mal gemeinsam mit der Flensburger Akzeptanz-Kampagne "Flensburg liebt dich - so wie du bist!"

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Die Rainbow Days sollen unsere Gesellschaft sensibilisieren und die Botschaft aussenden, dass alle Lebensentwürfe willkommen sind - egal ob lesbisch, schwul, bi, trans*, inter*, pan-, asexuell, hetero oder irgendwo dazwischen. Denn leider gehören Vorurteile und Diskriminierungen gegenüber Menschen, die sich nicht geschlechtstypisch nach den tradierten Vorstellungen der Gesellschaft verhalten, immer noch zum Alltag.

Flensburgs Gleichstellungsbeauftragte Verena Balve unterstreicht gemeinsam mit Alexander Klindworth-März, Leiter der Stabsstelle Integration, den klaren Schulterschluss zum Thema Akzeptanz und Respekt im vielfältigen Flensburg. Sichtbar für alle werde das respektvolle Miteinander in dieser Woche auch durch die Beflaggung des Flensburger Rathauses mit Regenbogenflaggen sowie durch Banner an der Rathausfassade.

Als besonderes Signal wird das Rathaus zudem vom 15. bis zum 18. Mai in den Farben des Regenbogens, als weltweites Symbol für Akzeptanz und Vielfalt von Lebensformen, beleuchtet. Die gemeinsame Idee von Arbeitskreis Vielfalt und Stadt Flensburg markiert zugleich ein kleines Jubiläum: Vor fünf Jahren, im Februar 2015, trat Flensburg auf Beschluss der Ratsversammlung als erste Kommune Schleswig-Holsteins dem landesweiten Bündnis für Akzeptanz und Respekt bei. Finanziert wird die Aktion von der Stadt Flensburg und dem Landesaktionsplan. Umgesetzt und geplant wurde das Lichtkonzept von der Firme " Kleene Klitsche" aus Flensburg. Wie Malte Bortz zu Förde.news sagte: "Wir sind zwar ein kleines Unternehmen, können aber schnell und kostengünstig Konzepte umsetzen."

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Oberbürgermeisterin Simone Lange betont einmal mehr die Bedeutung einer klaren Haltung: "Wir zeigen Flagge und bekennen Farbe. Und das gleich in doppelter Hinsicht. Eine offene Gesellschaft muss allen Menschen ermöglichen, jederzeit und an jedem Ort ohne Angst verschieden sein zu können. Unsere Flensburger Botschaft bleibt ehrlich und ernstgemeint: Flensburg liebt dich. So wie du bist!"

Landesvorsitzender des Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Andreas Witolla sagt bedenklich:" Auch 26 Jahre nach Abschaffung des Strafrechtsparagrafen 175 werden leider immer noch Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orentierung diskriminiert oder sogar Opfer von Gewalt".  

In Kiel wird das Familienministerium ebenfalls zum Internationale Tag gegen Homophobie, Biphobie, Transphobie und Interphobie die Regenbogenflagge hissen.

Familienminister Heiner Garg betont: „In vielen Städten in Schleswig-Holstein sind anlässlich dieses besonderen Tages in den vergangenen Jahren zahlreiche Veranstaltungen organisiert worden. Wegen der aktuellen Corona-Krise fallen die meisten dieser öffentlichen Feierlichkeiten und Aktionen in diesem Jahr aus. Das ändert jedoch nichts daran, dass wir die Lebenssituation von Menschen mit diversen geschlechtlichen und sexuellen Identitäten weiter verbessern und bestehende Diskriminierungen abbauen wollen. Dieser Tag erinnert uns daran, dass bei der Akzeptanz vielfältiger sexueller Identitäten noch viel zu tun ist. Jeder Mensch kann dazu beitragen. Wir brauchen ein Klima der gegenseitigen Wertschätzung und des Respekts allen Menschen gegenüber. Alle Menschen in Schleswig-Holstein sollen selbstverständlich zu ihrer sexuellen Identität stehen können.“

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Im vergangenen Jahr hatte der Bundesrat anlässlich des internationalen Tages gegen Homophobie einer Initiative für ein Verbot der „Konversionstherapien“ zugestimmt, die Schleswig-Holstein gemeinsam mit anderen Bundesländern eingebracht hatte. Der Bundestag hat das Gesetz für ein weitreichendes Verbot von Konversionstherapien am 7. Mai beschlossen. „Ich freue mich, dass dies nun endlich beschlossene Sache ist. Sogenannte Konversionstherapien sind schlicht menschenverachtend. Hier wird niemand geheilt – denn Homosexualität ist keine Krankheit. Das ist ein wichtiges Zeichen für eine vielfältige und menschlichere Gesellschaft“, sagt Minister Garg.


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Flensburgs Gleichstellungsbeauftragte Verena Balve unterstreicht gemeinsam mit Alexander Klindworth-März, Leiter der Stabsstelle Integration, den klaren Schulterschluss zum Thema Akzeptanz und Respekt im vielfältigen Flensburg. Sichtbar für alle werde das respektvolle Miteinander in dieser Woche auch durch die Beflaggung des Flensburger Rathauses mit Regenbogenflaggen sowie durch Banner an der Rathausfassade.

Als besonderes Signal wird das Rathaus zudem vom 15. bis zum 18. Mai in den Farben des Regenbogens, als weltweites Symbol für Akzeptanz und Vielfalt von Lebensformen, beleuchtet. Die gemeinsame Idee von Arbeitskreis Vielfalt und Stadt Flensburg markiert zugleich ein kleines Jubiläum: Vor fünf Jahren, im Februar 2015, trat Flensburg auf Beschluss der Ratsversammlung als erste Kommune Schleswig-Holsteins dem landesweiten Bündnis für Akzeptanz und Respekt bei. Finanziert wird die Aktion von der Stadt Flensburg und dem Landesaktionsplan. Umgesetzt und geplant wurde das Lichtkonzept von der Firme " Kleene Klitsche" aus Flensburg. Wie Malte Bortz zu Förde.news sagte: "Wir sind zwar ein kleines Unternehmen, können aber schnell und kostengünstig Konzepte umsetzen."

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Oberbürgermeisterin Simone Lange betont einmal mehr die Bedeutung einer klaren Haltung: "Wir zeigen Flagge und bekennen Farbe. Und das gleich in doppelter Hinsicht. Eine offene Gesellschaft muss allen Menschen ermöglichen, jederzeit und an jedem Ort ohne Angst verschieden sein zu können. Unsere Flensburger Botschaft bleibt ehrlich und ernstgemeint: Flensburg liebt dich. So wie du bist!"

Landesvorsitzender des Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Andreas Witolla sagt bedenklich:" Auch 26 Jahre nach Abschaffung des Strafrechtsparagrafen 175 werden leider immer noch Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orentierung diskriminiert oder sogar Opfer von Gewalt".  

In Kiel wird das Familienministerium ebenfalls zum Internationale Tag gegen Homophobie, Biphobie, Transphobie und Interphobie die Regenbogenflagge hissen.

Familienminister Heiner Garg betont: „In vielen Städten in Schleswig-Holstein sind anlässlich dieses besonderen Tages in den vergangenen Jahren zahlreiche Veranstaltungen organisiert worden. Wegen der aktuellen Corona-Krise fallen die meisten dieser öffentlichen Feierlichkeiten und Aktionen in diesem Jahr aus. Das ändert jedoch nichts daran, dass wir die Lebenssituation von Menschen mit diversen geschlechtlichen und sexuellen Identitäten weiter verbessern und bestehende Diskriminierungen abbauen wollen. Dieser Tag erinnert uns daran, dass bei der Akzeptanz vielfältiger sexueller Identitäten noch viel zu tun ist. Jeder Mensch kann dazu beitragen. Wir brauchen ein Klima der gegenseitigen Wertschätzung und des Respekts allen Menschen gegenüber. Alle Menschen in Schleswig-Holstein sollen selbstverständlich zu ihrer sexuellen Identität stehen können.“

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Im vergangenen Jahr hatte der Bundesrat anlässlich des internationalen Tages gegen Homophobie einer Initiative für ein Verbot der „Konversionstherapien“ zugestimmt, die Schleswig-Holstein gemeinsam mit anderen Bundesländern eingebracht hatte. Der Bundestag hat das Gesetz für ein weitreichendes Verbot von Konversionstherapien am 7. Mai beschlossen. „Ich freue mich, dass dies nun endlich beschlossene Sache ist. Sogenannte Konversionstherapien sind schlicht menschenverachtend. Hier wird niemand geheilt – denn Homosexualität ist keine Krankheit. Das ist ein wichtiges Zeichen für eine vielfältige und menschlichere Gesellschaft“, sagt Minister Garg.

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