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Fabian Geyer zeigt sich optimistisch über Zukunft des Diako-Krankenhauses

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Obwohl er Vertrauen in die handelnden Personen hat, ist dieses Vertrauen angekratzt - Foto: Thomsen

Flensburgs Oberbürgermeister Fabian Geyer hat nun seit rund fünf Wochen das Amt inne. Seitdem hat er sich nicht zu den aktuellen Ereignissen im insolventen Diako-Krankenhaus geäußert. Besonders ärgert er sich über die Außendarstellung der Klinik, die nicht nur 43 Mitarbeiter entlassen hat, sondern auch den Fortbestand der Gynäkologie infrage gestellt hat. Die 13 Chefärzte des Diako protestierten gegen den Stellenabbau und lehnten jegliche medizinische Verantwortung ab, da das Vorgehen nicht mit ihnen abgestimmt war. Geyer geht jedoch davon aus, dass der Versorgungsauftrag nicht in Frage gestellt wird, obwohl es im Bereich der Frauenklinik zu Einschränkungen kommen kann.

In den letzten Tagen hat der Oberbürgermeister Gespräche mit den Verantwortlichen des Diako geführt und geht davon aus, dass die Klinik aus ihrer aktuellen Lage herauskommen wird. Obwohl er Vertrauen in die handelnden Personen hat, ist dieses Vertrauen angekratzt. Der Verkauf des Grundstücks für das geplante Zentralkrankenhaus am Peelwatt, das mit den Maltesern fusionieren soll, hat bisher noch nicht stattgefunden.

Eine weitere kontroverse Frage betrifft die Schwangerschaftsabbrüche im neuen Zentralkrankenhaus. Die katholischen Malteser lehnen Abtreibungen aus religiösen Gründen ab, daher werden diese in der Klinik am Peelwatt nicht durchgeführt. Geyer fordert ein entsprechendes Angebot in der Nähe des Krankenhauses, schließt aber aus, dass ein mögliches Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) in kommunaler Hand sein wird, da die Haushaltslage angespannt ist.

Wie in der Vergangenheit wird ein Arbeitskreis mögliche Lösungen für die Sicherstellung von Schwangerschaftsabbrüchen erarbeiten. Geyer betont jedoch, dass er den Vorsitz des Arbeitskreises nicht übernehmen wird, da er glaubt, dass dieses Thema in die Zuständigkeit von Experten gehört. Sollte der Arbeitskreis jedoch zu dem Schluss kommen, dass das MVZ in kommunale Hand gehören sollte und ausreichende finanzielle

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