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Ehemaliger OB-Kandidat verspricht "Politik für jedermann"

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Vier der sechs Gründungsmitglieder von der Partei "freies.wählerforum" - Walter Habicht, Karola Drews, Jens Drews und Günter Blankenagel v.l.n.r

Am 5. Juni 2016 waren in  Flensburg die Wahlen zum neuen Oberbürgermeister bzw. zur neuen Oberbürgermeisterin. Einst traten Jens Drews, Simone Lange und Kay Richert gegen den damals amtierenden Oberbürgermeister Simon Faber an, der sich zur Wiederwahl auf gestellt hatte. 

Während Simone Lange die Wahl gewann und seit dem 15. Januar 2017 die erste Oberbürgermeisterin in Flensburg ist, macht Kay Richert da weiter, wo er aufgehört hat. Von Simon Faber hört man seit dem Auszug aus dem 13. Stockwerk nicht mehr viel. Ob er sich weiter politisch engagiert, ist bis dato nicht bekannt.

Der ebenfalls unterlegene Kandidat Jens Drews hat derweil ein neues Eisen im Feuer: Zusammen mit Frank Collatz, Günter Blankenagel, René Haar, Karola Drews und Walter Habicht hat er die Partei „freies.wählerforum (f.wf)“ gegründet.  

„Die Ist-Situation hat den 6 Gründungsmitgliedern in Flensburg nicht gefallen, unter anderem bemängelten sie den Haushalt, die Handlungsunfähigkeit sowie die desolate Haushaltslage." Dies gab Anlass dazu eine neue Partei zu gründen - "und nicht wie zum Beispiel die WIF einen Verein", so Günter Blankenagel, der als Kommunikator der Partei gewählt wurde.  

 

Das Motto für die neue Partei ist laut Drews „Zuhören, Denken und Handeln“.

„Schnellschüsse“ wie nach der Abkehr der Tourismusabgabe, soll es nicht geben, sagt der Parteivorstand Drews. Er sieht die Themen Harniskai und Maut als akut. Blankenagel hingegen bemängelt die Art und Weise wie die Grundsteuer B erhöht wurde.

Innerhalb von zwei Monaten konnte die neue Partei immerhin schon 20 Mitglieder gewinnen - 30 weitere warten aktuell auf Ihr Parteibuch. „Das derzeitige jüngste Mitglied ist 18 Jahre alt, aber ab 16 Jahren darf man in die Partei eintreten“, so Drews.

Was ist anders an der neuen Partei? Laut den Gründungsmitgliedern die Auswahl der Themen und wie sie behandelt und weiter verfolgt werden.

Bürger können Themenvorschläge an die Partei „f.wf“ herantragen, diese werden dann geprüft und mit einem für jeden transparenten Filter ausgewertet. Dabei gibt es zwei Wege - entweder ist das Thema gerade interessant und wird weiter verfolgt oder es wird erst einmal ins Archiv gelegt.

Dabei ist das „Archiv“ vom Wählerforum kein verstaubter Raum mit schummerigem Licht, sondern die modernere Version eines Archives – nämlich die eigene Website. Dort kann jeder einsehen, welches Thema gerade bearbeitet wird und wie der Status quo ist, sagte Günter Blankenagel zum Flensburger Stadtanzeiger.

Ziel ist es mit dem „freies.wählerforum“ bei der nächsten Kommunalwahl im Rat mehr Einfluss zu nehmen, beschreibt Jens Drews die Ziele der neuen Partei.

„Das ganze Amtsdeutsch soll entwirrt werden, damit die Bürger, die sich nicht mit den Fachbegriffen auskennen, auch wissen, was in der Politik gemacht und beschlossen wird", ergänzt Blankennagel. 

Wer mehr über die Partei „freies.wählerforum“ wissen möchte, hat am 13. Februar 2017 ab 19 Uhr im Arcadia Hotel die Möglichkeit.

Um eine Anmeldung wird aufgrund der begrenzten Räumlichkeiten gebeten: info@fwf-online.de

Webiste: http://www.fwf-online.de


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