Anzeige
Fricke Top Slider
- Nachrichten -
Folge uns auf Instagram und Facebook
->>> Für Förde.news zahl ich freiwillig!!! <<<-

Die Flensburger Brauerei zeigt Widerstandskraft

von

Frau Moerke (Geschäftsführerin Technik) und Herr Tembrockhaus (Geschäftsführer Marketing und Vertrieb) - Foto

2022 war weiterhin von Krisen geprägt, auch wenn Corona seinen Schrecken verloren hat, kamen neue Anforderungen auf die Brauerei hinzu. Der Ukraine-Krieg, die damit verbundene Energiekrise und Inflation stellen FLENS seit dem letzten Jahr vor neue große Herausforderungen. Diese Entwicklung zeigt sich auf auch auf dem Biermarkt und schließt zögernde Kaufentscheidungen der Konsumentinnen und Konsumenten durch gestiegene Preise mit ein. Die Ungewissheit trägt sich bis heute.

Andreas Tembrockhaus, Geschäftsführung Marketing und Vertrieb, ist dennoch motiviert: „2023 gehen wir unter den Rahmenbedingungen der Krise von rückläufigen Absätzen aus. Das wird für die Flensburger Brauerei ein hartes Jahr. Trotz dieser schweren Zeit werden wir viele Maßnahmen und neue Projekte umsetzen. Wir werden weiter in die Marke investieren. Dazu zählt beispielsweise eine Modernisierung der Produktoptik oder unsere StrandGut-Aktion“. FLENS setzt die StrandGut-Aktion nach einem erfolgreichen sechsten Jahr zum siebten Mal in Folge um. Die zu reinigende Fläche erhöht sich dieses Jahr um weitere 25 Prozent. Die Partner und Partnerinnen verfolgen mit der Brauerei gemeinsam das Ziel, die Strände in Norddeutschland zu reinigen. Neben unseren Aktionen in Schleswig-Holstein reinigen wir nun auch Strände in Niedersachsen. Dieses Jahr kooperiert die Flensburger Brauerei mit nachhaltigen Interessensverbänden wie zum Beispiel Küste gegen Plastik.

Die immens gestiegenen Kosten für Energie, Frachten und Rohstoffe spürt die Brauerei. Doch trotz der anhaltenden Krise konnte FLENS im Jahr 2022 im Inland und Ausland über 637.000 Hektoliter absetzen. Dadurch verzeichnete die nördlichste Brauerei Deutschlands durch den Verkauf im Inland ein Plus von 0,5 % (über 601.000 Hektoliter). Im Export wurde ein Plus von 19,0 % erreicht.

Die Gastronomiebranche nähert sich der Rückkehr zur Normalität, wodurch insbesondere der Fassbierabsatz nach Coronaerholung um 47,5 % gestiegen ist. Im Handel herrscht bei Sixpacks eine hohe Nachfrage. Das bestätigt der Absatzanstieg von 5,0 %. Auch der Trend zu alkoholfreien Bieren und Biermischgetränken zeigt sich durch den Absatz, da sich diese Sorten überdurchschnittlich entwickeln: Dies zeigt der hohe Anstieg bei den Sorten Flensburger Frei (+7,4 %) und Flensburger Radler Alkoholfrei (+8,5 %).

Auch für den Bereich Technik war 2022 ein turbulentes Jahr. Ob Papier oder Glasflaschen, die Versorgung mit Rohstoffen, Verpackungsmaterial sowie Hilfs- und Betriebsstoffen gestaltete sich 2022 herausfordernd. Mit einer erreichten Lieferquote von 99,5% konnte die Flensburger Brauerei dennoch unter Beweis stellen, dass die Flens Versorgung gesichert war. „Wir fokussieren uns weiter darauf, unsere Produkte trotz aller Herausforderungen zuverlässig mit höchsten Qualitätsansprüchen herzustellen und zu liefern“, sagt Sylke Moerke, Geschäftsführung Technik.

Im technischen Bereich wurden darüber hinaus in 2022 viele Projekte erfolgreich abgeschlossen, wie z. B. die Inbetriebnahme des Vollflascheninspektors in der Linie 1. Trotz der Entscheidung gegen das Projekt Schuby am Anfang des Jahres 2022 wird die Brauerei weiter am Standort Flensburg investieren. So sind auch in 2023 Großprojekte geplant, wie z. B. die Entwicklung eines Transformationskonzeptes, welches die notwendigen Maßnahmen zur signifikanten Reduzierung des CO2 Ausstoßes der Brauerei beschreiben wird. Zentrales Element der langfristig angestrebten CO2 neutralen Produktion wird das neue Sudhaus, dessen Planung ebenfalls in 2023 gestartet wurde.

Doch nicht nur in der Technik sind Projekte geplant. FLENS setzt auf Nachhaltigkeit. Neben einem Transformationskonzept in der Technik arbeitet die Flensburger Brauerei zusammen mit ORCA (Organization for Rapid Climate Action GmbH) daran, in allen Abteilungen Maßnahmen zu entwickeln, die die Umwelt kurz-, mittel- und langfristig schonen sollen.

Die Flensburger Brauerei Emil Petersen GmbH & Co. KG ist Schleswig-Holsteins größte Privatbrauerei und beschäftigt zurzeit ca. 270 Mitarbeiter*innen. Sie wurde mehrfach mit dem Umweltpreis der Wirtschaft ausgezeichnet und schafft durch ständige Investitionen in Technik, Marke, Markt und Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen eine ideale Verbindung zwischen Tradition und Moderne. Gebraut wird mit exzellentem Wasser in Mineralwasser-Qualität aus der hauseigenen Flensburger Gletscherquelle und mit Küstengerste aus Schleswig-Holstein. Durch das Würzekochsystem „Merlin“ bleiben alle biologisch wertvollen Inhaltsstoffe im Bier enthalten. So wurden im Jahr 2022 über 600.000 hl Bier für den inländischen Markt produziert und mit einer der weltweit größten und modernsten Anlagen für Flaschen mit Bügelverschluss abgefüllt – diese Menge verteilt sich auf 13 Flensburger Produkte.

Unterstütze auch du Förde.news – damit die Nachrichten weiterhin kostenlos bleiben können.

Förde.news bietet seit 2018 Jahren seriösen Lokaljournalismus kostenfrei an, finanziert durch Werbung. Wir verzichten auf ein Abomodell, um allen, auch finanziell schwächeren Personen, Zugang zu ermöglichen. Die Finanzierung allein durch Werbung reicht jedoch nicht aus, um die Kosten zu decken. Deshalb bittet Förde.news seine Leser und Leserinnen um Unterstützung durch das freiwillige Solidaritätszahlungsmodell „Förde.news - Zahl ich“, um qualitativ hochwertigen Journalismus weiterhin bieten zu können. Mehr Informationen dazu auf ->>> Für Förde.news zahl ich freiwillig!!! <<<-

Zurück