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Deutsch-dänischer Hochschulgipfel in Flensburg: Künftig regelmäßige Treffen

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-Archivbild-

KIEL. Anlässlich des deutsch-dänischen Hochschulgipfels in Flensburg haben Europa-Ministerin Anke Spoorendonk und Wissenschaftsministerin Kristin Alheit (links, Archivbild) den hohen Stellenwert grenzüberschreitender Kooperation hervor und kündigten regelmäßige Treffen an. 

„Mit dem Hochschulgipfel verbinden wir das Ziel, die deutsch-dänischen Kooperationen zu stärken und Impulse für ihre nachhaltige Weiterentwicklung zu setzen. Es geht darum, innovative Ideen von Hochschulen und Unternehmen aus der Region in konkrete gemeinsame Projekte zu übersetzen“, erklärte Wissenschaftsministerin Kristin Alheit. „Deshalb entwickeln wir dieses Veranstaltungsformat zu einer festen, etablierten Veranstaltung auch in den nächsten Jahren.“ 

„Bei unserem Gipfeltreffen geht es nicht nur um die Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen. Es geht darum, wie unsere Region insgesamt in Zeiten von Globalisierung und Internationalisierung mithalten und sich behaupten kann“, erklärte Anke Spoorendonk, Ministerin für Justiz, Kultur und Europa. „Wenn wir die Wirtschaft über die Grenze hinweg enger miteinander vernetzen wollen, dann ist der Austausch zwischen Hochschulen und Wirtschaft unentbehrlich.“ 

„In der Grenzregion gibt es gute Perspektiven für Wachstum und neue Arbeitsplätze“, unterstrich die dänische Wissenschaftsministerin Ulla Tørnæs. „Aber der Mangel an hochqualifizierten Arbeitskräften kann verhindern, dass Potenziale voll ausgenutzt werden. Deshalb freue ich mich darüber, dass wir gemeinsam die Bildungsmöglichkeiten beiderseits der Grenze verbessern wollen.“ 

Das Wissenschaftsministerium wird zu Arbeitstreffen des bereits bestehenden Hochschul- Arbeitskreises einladen: Das soll zum einen die Fortführung eines grenzüberschreitenden Forums nach dem Wegfall des Projekts „Wissensregion“ sichern. Zum anderen sollen die Hochschulen die Möglichkeit haben, sich auf Arbeitsebene direkt und unkompliziert an die Regierungen in Kopenhagen, Vejle und Kiel zu wenden.

Sowohl für die Europa-Universität Flensburg als auch für die Hochschule Flensburg sei die grenzübergreifende Perspektive integraler Bestandteil des eigenen Profils, so Alheit. 

Auch die Präsidenten der Flensburger Hochschulen hoben die Chancen der Kooperation hervor. „Die Hochschule Flensburg kooperiert seit langer Zeit und erfolgreich in zahlreichen grenzübergreifenden Interreg-Projekten“, betonte Professor Holger Watter. Der Präsident der Hochschule Flensburg möchte gerne noch mehr Kooperationen eingehen. 

„Die Europa-Universität Flensburg kann auf fast 25 Jahre deutsch-dänische Studiengänge zurückblicken und ist damit ein Paradebeispiel für grenzüberschreitende Hochschulzusammenarbeit“, erklärte Werner Reinhart, Präsident der Europa-Universität Flensburg. „Wir sind stolz auf unsere intensive Zusammenarbeit mit den dänischen Hochschulen der Region und freuen uns, dass die Ministerien beider Länder die Bedeutung grenzüberschreitender Forschung und Lehre anerkennen und fördern.“ 

Am Hochschulgipfel auf dem Campus der Flensburger Hochschulen nahmen 80 geladene Spitzenvertreter der Hochschulen beiderseits der Grenze teil. Er wurde einberufen zusammen von Landesregierung SH, dem dänischen Wissenschaftsministerium und der Region Süddänemark. Quelle: Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein


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