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82,66 Mio. € für Flensburgs kommunale Infrastruktur

 |  von Thomsen / Foerde.news

Unteranderem soll da Geld für Feuerwehr und Verkehr benutzt werden - Archivfoto: Thomsen

Flensburg – Flensburg erhält 82,66 Millionen Euro aus dem Sondervermögen des Bundes für Infrastruktur und Klimaneutralität. Das Geld soll unter anderem in Schulen, Kindertagesstätten, die Feuerwehr, Straßen und städtische Gebäude fließen. Auch eine neue kommunale Notunterkunft und der Fernhaltepunkt Weiche stehen auf der Liste der geplanten Vorhaben.

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Die Stadt Flensburg erhält im Rahmen des Länder- und Kommunalen-Infrastrukturfinanzierungsgesetzes (LuKIFG) insgesamt 82,66 Millionen Euro an Bundesmitteln. Das teilt Stadtpressesprecher Clemens Teschendorf mit. Die entsprechende Förderrichtlinie des Landes Schleswig-Holstein wurde am 1. Juli 2026 veröffentlicht und regelt die Verteilung der Gelder auf die Kommunen.

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Bundesweit stehen den Ländern aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität insgesamt 100 Milliarden Euro zur Verfügung. Auf Schleswig-Holstein entfallen davon 3,43 Milliarden Euro. Flensburg erhält aus diesem Betrag rund 82,66 Millionen Euro.

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Schulen, Feuerwehr und Straßen im Fokus

Die Stadt will die Mittel im Rahmen ihrer bestehenden Investitionsplanung einsetzen. Im Mittelpunkt steht die kommunale Grundinfrastruktur, bei der erheblicher Instandhaltungsbedarf besteht. Dazu zählen insbesondere Schulen, Kinderbetreuungseinrichtungen, Feuerwehr und Bevölkerungsschutz sowie Verkehrswege und kommunale Gebäude.

Zu den derzeit berücksichtigten Vorhaben gehören Investitionen am Fördegymnasium, an der Hohlwegschule und der Waldschule. Auch die Berufsfeuerwehr, das Deutsche Haus, die Mürwiker Straße und die Kita Kanzleistraße sollen von den Bundesmitteln profitieren.

Darüber hinaus sind Gelder für die Planung und Errichtung einer neuen kommunalen Notunterkunft sowie für den Fernhaltepunkt Weiche vorgesehen.

Konkrete Mittelverteilung noch nicht endgültig

Welche Summen letztlich in die einzelnen Projekte fließen, steht noch nicht abschließend fest. Nach Angaben der Stadt bildet die derzeitige Zuordnung der Bundesmittel lediglich den aktuellen Planungsstand ab.

Die 82,66 Millionen Euro sind demnach nicht als eigenständiger Fördertopf für bestimmte Bereiche vorgesehen. Vielmehr werden sie in die städtische Investitionsplanung eingebunden und für Maßnahmen der kommunalen Grundinfrastruktur verwendet. Ausschlaggebend für die konkrete Auswahl der Projekte sind die Vorgaben der Förderrichtlinie und die Investitionsplanung der Stadt.

Die Förderung der Projekte soll sich bis zum Jahr 2041 erstrecken.