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Die erste Onlineslot-Lizenz in Deutschland wird an die Mernov Betriebsgesellschaft mbH vergeben

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In den letzten Jahren hat sich in Sachen Onlineglücksspiel eine Menge getan. Aufgrund der weltweiten Pandemie und der geltenden Ausgangsbeschränkungen sahen sich viele Menschen dazu gezwungen sich eine neue Art der Beschäftigung zu suchen. An dieser Stelle stand dann das Onlineglücksspiel in Form der besten Online-Casinos, welches eine weitreichende Beliebtheit erfahren konnte.

Der Grund hierfür ist unter anderem die Weiterentwicklung der zugrundeliegenden Technologien, aber auch die einfache und schnelle Verfügbarkeit, die durch Apps und mobile Websites in den letzten Jahren immer weiter ausgebaut werden konnte.

Das hat auch die deutsche Bundesregierung in Form der großen Koalition aus der CDU und SPD gemerkt, die sich in den Jahren zuvor noch vehement gegen das Onlineglücksspiel gewehrt hatte. Aufgrund des steigenden Drucks aus dem Ausland sowie den Steuermöglichkeiten, die eine einheitliche Regelung auf Bundesebene ermöglichen kann, hat man sich jedoch nach langen Verhandlungen dazu entschieden letztes Jahr die vierte Auflage des deutschen Glücksspielstaatsvertrags in Kraft treten zu lassen.

Deutscher Glücksspielstaatsvertrag sieht Auflagen der Online-Casinos vor

Der deutsche Glücksspielstaatsvertrag sieht in diesem Zusammenhang strenge Auflagen für die Online-Casinos vor, um eine der heiß begehrten, offiziellen Lizenzen zu erhalten, mit denen man die eigenen Glücksspiele dann vollkommen legal in Deutschland anbieten kann. Zu diesen Auflagen zählen:

  • Eine Anmeldung der Casinobetreiber in der EU oder EEA
  • Eine deutsche Website bzw. Das Vorhandensein aller wichtigen Information in deutscher Sprache
  • Ein universell nutzbarer Account, der anbieter-übergreifend ist, um durch eine zentrale Behörde kontrolliert zu werden.
  • Eine Begrenzung der monatlichen Einzahlungen auf 1000€
  • Das Vorhandensein eines Opt-Out-Buttons, mit dem sichergestellt werden soll, dass das Spielen für 24 Stunden verboten werden kann
  • Slots, welche Auto-Play nicht unterstützen und bei denen jedes Spiel mindestens fünf Sekunden dauert
  • Eine Begrenzung des Einsatzes auf 1€ bei virtuellen Slots
  • Die zufällige Zuordnung zu Pokertischen
  • Das Verbot von Live-Wetten
  • Die Ausstrahlung von Werbung für Onlineglücksspiel zwischen 21 Uhr und 6 Uhr

Erst wenn diese Auflagen erfüllt werden, kann ein Anbieter von Onlineglücksspielen eine offizielle Lizenz erhalten.

Strenge Auflagen schrecken ab

Diese strengen Auflagen haben in der Zwischenzeit eine Vielzahl von Anwerbern abgeschreckt, weil diese sich in ihrer Wettbewerbsfreiheit eingeschränkt gesehen haben und sogar eine Wettbewerbsverzerrung wittern. Der Deutsche Sportwettenverband (DSWV) bemängelt in dieser Hinsicht, dass Deutschland mit solch strengen Auflagen im internationalen Vergleich nach hinten fallen würde, weil immer weniger Sponsorengelder nach Deutschland fließen würden, was für zahlreiche Sportarten und Mannschaften negativ in Hinblick auf die Zukunft und internationale Wettbewerbe sein würde.

Kindred, der schwedische Glücksspielanbieter, ist sogar soweit gegangen die eigenen Glücksspiele und Angebote vom deutschen Markt zu nehmen, weil man sich aktuell nicht dazu in der Lage sähe die notwendigen Auflagen zu erfüllen, das legale Angebot von Glücksspielen auf dem deutschen Markt sicherstellen zu können.

Mernov erhält erste Lizenz für Onlineslots

Auf der anderen Seite steht die Mernov Betriebsgesellschaft mbH, die als erster Anbieter von Onlineglücksspielen offiziell zugelassen wurde diese auch legal in Deutschland anbieten zu können. Hierfür kam man auf die sogenannte Whitelist der Glücksspielbehörde, die in Sachsen-Anhalt ihren Sitz hat.

Demnach kann die Mernov Betriebsgesellschaft mbH auf jackpotpiraten.de und bingbong.de die eigenen Onlineslots anbieten, ohne rechtliche Schritte auf Seiten der deutschen Bundesregierung oder eine Sperrung der Websites durch eben diese fürchten zu müssen. Letzteres ist vor kurzem erst Lottoland passiert, was aufgrund von unseriösen Angeboten und falschen Versprechen weitestgehend gesperrt wurde, sodass der Spielbetrieb eingestellt werden musste.

Mernovs Spielplattform wird von Alteatec zur Verfügung gestellt, wo sich der dortige CEO Christian Sael sehr positiv gezeigt hat. “Ich gratuliere unseren Klienten, Mernov, für eine besondere Leistung als erster Betreiber von Onlineglücksspielen in Deutschland eine offizielle Lizenz zu erhalten. Wir sind froh unseren Beitrag zu dieser Leistung geleistet zu haben und freuen uns darauf jackpotpiraten.de und bingbong.de sehr bald zu veröffentlichen und damit in Deutschland besonders beliebte Onlineslots zur Verfügung stellen zu können.”

Damit ist nach der Zulassung einzelner Anbieter in Schleswig-Holstein, wo das Onlineglücksspiel bereits seit einigen Jahren legal ist, Mernov der erste Betreiber, welcher eine offizielle Lizenz erhalten hat, weil die Auflagen laut der deutschen Glücksspielbehörde offiziell erfüllt werden konnten.

Zukünftig werden weitere Lizenzen vergeben

Das Ziel der deutschen Bundesregierung und auch der deutschen Glücksspielbehörde ist es weitere Glücksspiellizenzen zu vergeben, um den Wettbewerb auf dem deutschen Markt in den nächsten Jahren deutlich mehr in die legale Richtung zu verschieben.

Aus diesem Grund will man im Laufe der nächsten Monate und Jahre auch mit Hochdruck daran arbeiten illegale Glücksspielangebote aus dem Verkehr zu ziehen, um bessere Rahmenbedingungen schaffen zu können.


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