- Lifestyle -
Folge uns auf Instagram und Facebook

Auf günstige Weise einen Garten einzäunen

von

Lifestyle - Ob nun ein bereits umzäuntes Grundstück erneuert oder aber ein Neubaugrundstück eingezäunt werden soll - um Kosten einzusparen, empfiehlt es sich daher, die Arbeiten in Eigenleistung durchzuführen. - Foto: Thomsen

Gartenzäune sind eine gängige und beliebte Möglichkeit, Grundstücke einzufrieden. Diese grenzen in erster Linie den Garten nach außen ab - entweder zu den Nachbarn oder aber zur Straße hin. Dazu eignen sich unter anderem Doppelstabmattenzaun, die zusätzlich noch über ein ansprechendes Design verfügen. Ebenso bietet diese Art Gartenzaun genügend Schutz davor, dass Haustiere nicht das Grundstück verlassen können oder das Gelände unbefugt betreten wird.

Welches Zaunmodell lässt sich günstig aufstellen?

Ob nun ein bereits umzäuntes Grundstück erneuert oder aber ein Neubaugrundstück eingezäunt werden soll - um Kosten einzusparen, empfiehlt es sich daher, die Arbeiten in Eigenleistung durchzuführen.

Doppelstabmattenzäune gelten zu den gängigsten und beliebtesten zugleich, da sich diese dadurch auszeichnen, sehr stabil zu sein und obendrein noch einen hohen Sicherheitsfaktor bieten. Einsatz findet diese Art der Einzäunung folglich nicht ausschließlich im privaten Bereich - auch im Gewerblichen werden sie schon aufgrund ihrer Robustheit für die Einzäunung des Geländes gewählt.

Was zeichnet einen guten Doppelstabmattenzaun aus?

Ungeachtet dessen, ob diese Zaun-Variante ein Einfamilienhaus oder ein Gewerbegrundstück eingrenzen soll, generell ist ein Doppelstabmattenzaun aus Polen robust, langlebig, absolut wartungsfrei und in der Montage einfach zu errichten.

Für die Montage bedarf es lediglich etwas handwerkliches Geschick und etwas Zeit, die Arbeit auszuführen. Ebenso sind die Zaunelemente in diversen Farben, Stärken und Höhen erhältlich und können optional auch mit einem Blickschutz versehen werden. Nicht zu vergessen sind die zur Gartenzaunanlage passenden Tore, die es als Eingangstor oder Garagentor gibt und falls erforderlich, auch elektrisch angetrieben werden können.

Wie wird ein Doppelstabmattenzaun gebaut?

Wer den Zaun durch einen Fachmann aufstellen lässt, der braucht sich natürlich um nichts zu bemühen. Wer es aber vorzieht, den Doppelstabmattenzaun aus Polen in Eigenleistung zu montieren, der sollte je nach Größe des Grundstücks etwa mit zwei bis drei Tage Arbeitszeit rechnen. Sollte eine freundliche Hilfe zur Seite stehen - umso besser, da geht es schneller und einfacher.

Planung und Vorbereitung ist das A und O

Zuerst sollte der Verlauf des Zauns geplant werden und wo sich gegebenenfalls die Tore befinden sollen. Nachdem dies geklärt und angezeichnet wurde, sollte das Gelände auf Gefälle überprüft werden. Mithilfe von Holzpflöcken und einer Schlauch-Wasserwaage kann ein eventuelles Gefälle gut ermittelt und mit den Pflöcken angezeigt werden.

Nun beginnt der Zusammenbau des Tors. Der Zusammenbau erfolgt anhand der Anleitung des Herstellers und ist in der Regel einfach zu erledigen. Das Tor ist auch das erste Element, welches montiert wird. Nach der Montage kann das Tor erst einmal an seiner Soll-Position gelegt werden.

Für den Torpfosten wird nun ein Fundamentloch benötigt. Dazu wird ein Loch mit einem Durchmesser von 40 cm x 40 cm und einer Tiefe von 80 cm gegraben. Hierbei handelt es sich jedoch lediglich um ein Richtwert als "Frosttiefe" Es bietet sich an, die tatsächliche Tiefe der jeweiligen Region in Erfahrung zu bringen - eventuell ist diese etwas tiefer. Nachdem das Loch ausgehoben wurde, wird eine 10 cm dicke Schicht Drainagekies eingefüllt.

Nun kann der Torpfosten in das Loch eingesetzt werden und das Tor selbst wird mit Kanthölzern unterlegt. Damit das Tor auch die richtige Hohe hat und geradesteht, wird das Tor nun mit schräg angestellten Holzlatten fixieren und mit der Wasserwaage ins Wasser gestellt. Das zweite Teil des Tors wird auf die gleiche Art aufgestellt und auf das erste Tor mit dem Schloss ausgerichtet.

Nun kann ein Trockenbeton schichtweise in das Loch gegossen werden. Dabei ist darauf zu achten, dass sich keine Luft in den Beton befinde - dies wird dadurch vermieden, in den Beton zu stochern.

Den Beton nicht bis zur Grasnarbe auffüllen, da sonst die Betonfläche nicht mehr mit Erde und Gras bedeckt werden kann. Während der Beton trocknet, kann damit begonnen werden, Schritt für Schritt nach demselben Prinzip die weiteren Pfostenlöcher auszuheben


Zurück