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Jollensegler auf Kieler Förde aus Seenot gerettet

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Seenotrettungskreuzer BERLIN (Archivfoto: Die Seenotretter – DGzRS)

Ein abendlicher Törn zweier Segler ist am Mittwoch, 27. Mai 2020, an Bord des Tochterbootes des Seenotrettungskreuzers BERLIN der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) zu Ende gegangen. Die Jolle der beiden Männer war auf der Kieler Förde gekentert. Die Seenotretter retteten die Segler leicht unterkühlt vom Rumpf ihres kieloben in der Ostsee treibenden Bootes.

Gegen 20 Uhr alarmierte ein nahe Kiel-Schilksee an Land stehender Beobachter telefonisch die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS. Er berichtete von zwei Schiffbrüchigen, die etwa 800 Meter vor der Küste auf dem Rumpf ihres gekenterten Bootes saßen. Winkend und mit einer Trillerpfeife versuchten sie, auf ihre Notlage aufmerksam zu machen.

Auch von der Brücke des Seenotrettungskreuzers BERLIN/Station Laboe beobachteten die Seenotretter die Schiffbrüchigen. Unverzüglich lösten sie die Leinen und nahmen Kurs auf den Unglücksort. Zehn Minuten später waren sie vor Ort. Schon hatte die BERLIN ihr Tochterboot STEPPKE zu Wasser gelassen. Mit ihm retteten sie die beiden etwa 30 bis 35 Jahre alten Kieler.

An Bord versorgten die Seenotretter die leicht unterkühlten Schiffbrüchigen mit Wärmewesten und Wolldecken. Am Schilkseer Fähranleger übergaben sie die Geretteten zur weiteren Versorgung an den Landrettungsdienst.

Anschließend kümmerten sich die Seenotretter um die Bergung der Jolle. Mit Unterstützung der Besatzung eines Schlauchbootes gelang es ihnen, das Boot wiederaufzurichten. Die Seenotretter nahmen es längsseits und schleppten es in den Olympiahafen Schilksee. Sie lenzten das eingedrungene Wasser. Gegen 23 Uhr machte die BERLIN wieder einsatzbereit auf ihrer Station fest.

Zur Einsatzzeit herrschten im Revier vor Schilksee südsüdwestliche Winde um vier Beaufort. Wasser- und Lufttemperatur betrugen rund zwölf Grad Celsius.

 

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