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Erneut zwei Fahrzeuge nach illegalem Straßenrennen beschlagnahmt

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Kiel - Nach Schätzungen der Polizisten erreichten sie kurzzeitig Geschwindigkeiten von bis zu 180 Stundenkilometern. - Symbolfoto: foerde.news

Nachdem Polizeibeamte bereits am vorvergangenen Wochenende Zeugen eines illegalen Straßenrennens (siehe ots 210301.1) wurden, fielen an diesem Wochenende erneut Fahrzeuge auf, die sich ein Rennen lieferten. Auch hier war die Beschlagnahme zweier Wagen die Folge.

Die Polizisten des 1. Reviers bemerkten Samstagabend gegen 23 Uhr während einer Streifenfahrt mit einem Zivilwagen drei VW Golf GTI, die von der Eckernförder Straße auf die Bundesstraße 76 in Richtung Wik auffuhren. Sie beobachteten, wie zwei der Wagen nebeneinander mit hoher Geschwindigkeit fuhren. Der dritte fuhr mittig hinter den Fahrzeugen. Nach Schätzungen der Polizisten erreichten sie kurzzeitig Geschwindigkeiten von bis zu 180 Stundenkilometern.

In Höhe der Abfahrt Wik reagierten zwei der Wagen auf die Anhaltesignale der Beamten, so dass diese gestoppt werden konnten. Einer der Fahrer beschleunigte jedoch in dem Moment, als die Polizisten ihr Fahrzeug verließen. Sie konnten jedoch das Kennzeichen ablesen, so dass der 22 Jahre alte Fahrer durch Polizisten des 3. Reviers in Gettorf angetroffen werden konnte.

Den Fahrer des zweiten Golfs überprüften sie am Kontrollort an der Bundesstraße 503. Bei dem 25-Jährigen bestand der Verdacht, dass er seinen Wagen unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln geführt hat. Ein Polizeiarzt entnahm eine Blutprobe, die Beamten leiteten diesbezüglich ein Ermittlungsverfahren ein.

Nach Rücksprache mit einer Bereitschaftsstaatsanwältin entschied diese, die Fahrzeuge, die Führerscheine und die Smartphones der beiden Fahrer als Beweis- und Tatmittel zu beschlagnahmen. Die Männer müssen sich gemäß §315d StGB wegen der Durchführung eines nicht erlaubten Kraftfahrzeugrennens im Straßenverkehr sowie wegen mehrerer Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung verantworten.

Nach dem Fahrer des dritten VW Golfs, der sich der Kontrolle entzog und dessen Kennzeichen nicht abgelesen werden konnte, wird aktuell noch gefahndet. Die Beamten gehen derzeit Hinweisen nach der Identität nach.

Zeugen, die das Rennen beobachtet haben oder durch die Fahrweise gefährdet wurden, werden gebeten, sich unter 0431 / 160 1110 mit dem 1. Revier in Verbindung zu setzen.


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