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Ministerin Prien: Erste Endgeräte für Lehrkräfte kommen in den Schulen an

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Kiel/Moorrege - Bildungsministerin Karin Prien und der Vorsitzende des Vorstandes von Dataport, Dr. Johann Bizer haben heute an Schulleiterin Maike Kittel die neun Surface Go-2-Geräte übergeben - Foto: Thomsen

Die Ausstattung der Lehrkräfte mit Endgeräten ist ein wesentlicher Baustein bei der Digitalisierung von Bildung. Deshalb hat die Landesregierung ein entsprechendes Programm auf den Weg gebracht, bei dem nicht nur die digitalen Endgeräte selbst beschafft werden, sondern zugleich auch Administration, Support, Wartung, Vor-Ort-Service und die Ersatzbeschaffung von Geräten zentral durch das Land sichergestellt werden. Seit Anfang Juni konnten die Schulen ihre Bestellungen aufgeben, jetzt werden die ersten Geräte ausgeliefert. Bildungsministerin Karin Prien und der Vorsitzende des Vorstandes von Dataport, Dr. Johann Bizer, waren am 10. August in der Grundschule Moorrege dabei, als Schulleiterin Maike Kittel die neun Surface Go-2-Geräte sowie ein Ersatzgerät gleichen Typs für ihr Kollegium in Empfang nahm.

„In den vergangenen Monaten haben wir die Digitalisierung unserer Schulen in großen Schritten vorangetrieben. Das war und ist ein unglaublicher Kraftakt“, sagte Ministerin Prien. Die Bereitstellung des Lernmanagementsystems und die Ausstattung der Lehrkräfte mit Endgeräten bezeichnete Prien als „weitere wichtige Voraussetzung für den digitalen Unterricht – nicht nur in Zeiten der Pandemie, sondern auch für die langfristige Schulentwicklung“. Sie hob außerdem hervor, dass es gelungen sei, erstmals eine flächendeckende und nachhaltige Strategie auf den Weg zu bringen, bei auch der Support, Wartung und Ersatzbeschaffung gesichert seien. „Gemeinsam mit Dataport sowie in enger Abstimmung mit den kommunalen Landesverbänden und einzelnen Schulträgern haben wir ein landesweites Vorgehen für die Bereitstellung der Geräte entwickelt. Ich danke allen Beteiligten für die konstruktive Zusammenarbeit. Wir werden bei der Digitalisierung der Schulen nur erfolgreich sein, wenn wir unsere Kräfte bündeln und gemeinsam wirken lassen“, so Prien.

Dr. Johann Bizer, Vorstandsvorsitzender von Dataport sagte: „Computer können einen guten Präsenzunterricht nicht ersetzen, sie können ihn aber flankieren. Im digitalen Zeitalter erfordert gutes Unterrichten eine leistungsfähige IT-Infrastruktur. Dataport stellt sie zur Verfügung. Mit dem standardisierten Computerarbeitsplatz für die Lehrerinnen und Lehrer haben wir einen wichtigen Baustein entwickelt: Schulen und Lehrkräfte sollen nicht mit informationstechnischen Aufgaben belastet werden, damit ihnen ausreichend Zeit für gutes Unterrichten zur Verfügung steht.“

Bis zum Jahr 2024 werden rund 30 Millionen Euro für die Beschaffung der digitalen Endgeräte für Lehrkräfte in Schleswig-Holstein bereitgestellt, weitere 11 bis 15 Millionen Euro kommen pro Jahr für die Administration und den Support hinzu. Aus dem Digitalpakt des Bundes kommen 17 Millionen Euro für das Projekt, den Rest trägt das Land. Die Schulen können wählen zwischen vier Modellen (MMS Surface, zwei Modelle von HP-Notebooks und iPad). Schulleitung und Kollegium treffen unter Beteiligung des örtlichen Personalrats die Auswahl, wobei der Medienentwicklungsplan und das Ausstattungsprofil der einzelnen Schule beachtet werden müssen. Außerdem muss der Schulträger in die Beschaffung eingebunden werden. Anschließend können die Geräte dann über ein Online-Formular direkt bei Dataport bestellt werden.

Aktuell haben bereits 152 Schulen ihre Bestellungen abgegeben und 4.353 Geräte für Lehrkräfte aller Schularbeiten bestellt, die jetzt nach und nach ausgeliefert werden. Die Geräte werden von Dataport in das Unifed Endpoint Management (UEM) eingebunden. Das ist eine zentrale Administrationsplattform, die die Konfiguration der Geräte sowohl zentral durch das Land oder Dataport aus auch durch die Schulträger ermöglicht. Die Geräte sind vorkonfiguriert und es wird eine kurze Handreichung für die Inbetriebnahme bereitgestellt.


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