Bezahlen mit dem Smartphone: So lässt sich die neue Technik sicher nutzen

von Foerde.news

Mobile Bezahldienste fürs Smartphone können im Alltag praktisch sein. Entscheidend für die Sicherheit sind der aktuelle Stand des Gerätes und Vorsichtsmaßnahmen gegen Diebstahl.

Seit einigen Wochen können Verbraucher in Deutschland über den mobilen Bezahldienst Google Pay oder per Sparkassen-App mit dem Smartphone an der Kasse bezahlen. Für Apple Geräte wird der Dienst Apple Pay bald auch in Deutschland zur Verfügung stehen. Wie beim kontaktlosen Bezahlen mit der Girocard läuft die Datenübertragung auch beim Smartphone über Near Field Communication (NFC). Überall, wo Kunden kontaktlos bezahlen können, ist auch mobiles Bezahlen möglich. Damit niemand im Vorbeigehen versehentlich einen fremden Einkauf bezahlt, muss das Smartphone für den Bezahlvorgang etwa fünf Zentimeter nah an das Lesegerät gehalten werden. Bei Beträgen über 25 Euro ist zusätzlich die Eingabe einer Geheimzahl erforderlich.

 

-Anzeige-

www.förde.news

Vor- und Nachteile beim Bezahlen per App

„Praktisch kann das Bezahlen mit dem Smartphone sein, wenn man gern ohne Geldbeutel und Girocard unterwegs ist“, sagt Michael Herte, Referent für Finanzdienstleistungen bei der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein. „Ein Blick in die App oder auf die Kontobewegungen gibt einen schnellen Überblick über die getätigten Zahlungen.“ Ein Nachteil ist die Datenspur, die Nutzer beim mobilen Bezahlen hinterlassen. „So lassen sich über eine Verknüpfung zwischen dem Zahler und der Einkaufsrechnung Details über Kaufgewohnheiten und bevorzugte Produkte feststellen. Verbraucher sollten damit rechnen, dass diese Daten gespeichert, ausgewertet und später für Werbung oder andere Zwecke verwendet werden“, so Herte.

 

Absichern gegen Diebstahl und Manipulation

Wenn das Smartphone gehackt oder gestohlen wird, können Dritte in kurzer Zeit große Beträge übertragen. Zum Problem wird das vor allem, wenn Betroffene einen Diebstahl oder Hackerangriff nicht gleich bemerken. Verbraucher haften bei Missbrauch ihres Zahlungsinstruments mit höchstens 50 Euro. Wer allerdings Sorgfaltspflichten grob fahrlässig oder vorsätzlich vernachlässigt hat, muss vollständig haften. Verbraucher sind verpflichtet, Sicherheitsmerkmale wie PIN und TAN vor fremdem Zugriff zu schützen. Dazu gehören zum Beispiel folgende Maßnahmen:

-Anzeige-

www.förde.news

  • Das Smartphone mit regelmäßigen Firmware-Updates auf aktuellem Stand halten,
  • eine passwortgeschützte Bildschirmsperre einrichten,
  • PIN und TAN geheim halten – also nicht weitergeben und nicht auf dem Gerät notieren.

 

Mit einer Umfrage zu mobilen Bezahldiensten wollen die Verbraucherzentralen herausfinden, ob Verbraucher diese neue Technik nutzen und welche Erfahrungen sie damit gemacht haben.


---------------------------------------------------
Kennen Sie schon die Förde.news Handy-App???
-Anzeige-

www.förde.news


Zurück