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Rund 150 Menschen protestieren mit Spaziergang gegen Impfpflicht und Corona-Regeln

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Flensburg - Spaziergänger entzogen sich mit einer „Flucht“ durch die Flensburg-Galerie der Kontrolle. - Fotos: Iwersen

Erneut haben am Montagabend rund 150 Menschen mit einem Spaziergang und Lichterketten gegen eine Impfpflicht und Corona-Regeln protestiert.
Kurz nach 18 Uhr startete die Gruppe ihren Aufzug von der Hafenspitze aus.
Über den ZOB und Süderhofenden marschierte der Aufzug in die Angelburger Straße - und dort sollte nach dem Willen der Ordnungskräfte eigentlich Schluss sein. Die Polizei sperrte die Straße zwischen Südermarkt und Süderhofenden ab. Die Versammlungsbehörde der Stadt stufte die Veranstaltung als Versammlung nach dem Versammlungsfreiheitsgesetz an und wies auf die Maskenpflicht hin - deren Einhaltung sollte dann auch an Ort und Stelle kontrolliert werden.
Doch die Spaziergänger entzogen sich mit einer „Flucht“ durch die Flensburg-Galerie der Kontrolle. Durch den Seitenausgang und den Holm-Hof fand die Gruppe den Weg in die Fußgängerzone und zog von dort in Richtung Nordermarkt.
In der Fußgängerzone versuchte auch die Antifa mehrfach, dem Aufzug den Weg zu versperren - die Polizei räumte die Blockaden jeweils zur Seite oder leitete die Spaziergänger um.
Später teilte sich der Aufzug in der Speicherlinie erstmals in zwei Gruppen, die dann getrennt voneinander wieder in Richtung Hafenspitze liefen.
Dort erklärte ein Vertreter der Versammlungsbehörde die Versammlung als beendet, da die Spaziergänger mehrfach die Fahrbahn betreten und überquert hatten. Die Gruppe zeigte sich davon jedoch unbeeindruckt und zog weiter - wie in den Vorwochen spalteten sich die Teilnehmer aber in mehrere kleinere Gruppen auf und liefen in verschiedene Richtungen.

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