Zug kollidiert in Dänemark mit LKW – mehrere Verletzte, ein Todesopfer
| von Jasper Hentschel
Bjerndrup – Ein Großaufgebot von Rettungskräften aus Deutschland und Dänemark ist seit Freitagnachmittag in der Nähe von Bjerndrup (zwischen Tingleff und Klipleff) in Süddänemark im Einsatz, nachdem es dort zu einem schweren Zugunglück gekommen ist.
Nach ersten Informationen soll sich das Unglück gegen 16.45 Uhr an einem Bahnübergang ereignet haben. Wie der dänische Fernsehsender „TV2“ berichtet, soll der Intercity 951 zwischen Kopenhagen und Sonderburg aus bislang ungeklärter Ursache mit einem Lastwagen mit Gülletank kollidiert sein.
Durch den Zusammenstoß sollen zwei Waggons des Intercity entgleist und mindestens einer davon umgestürzt sein. Mindestens 20 Personen sollen verletzt sein. An Bord des Zuges soll sich auch eine Schulklasse befunden haben. Wie der dänische Nachrichtensender TV2 berichtet, ist bei dem Unfall eine Person verstorben.
Neben Rettungskräften aus Dänemark war auch der Niebüller Rettungshubschrauber „Christoph Europa 5“ an der Unfallstelle im Einsatz. Mehrere der Zugpassagiere machten sich nach dem Unglück zu Fuß auf den Weg in Richtung der Hauptstraße. Dort werden sie mittlerweile von Rettungskräften betreut und versorgt, da sich auch Verletzte unter ihnen befunden haben.Die Passagiere, die den Unfall unverletzt überstanden haben, wurden mit Bussen vom Unglücksort abgeholt. Das Bahnunternehmen „DSB“ hat bereits mitgeteilt, dass der Zugverkehr auf der Strecke bis Samstag nicht wieder aufgenommen werden kann.
Die Polizei hat die Unfallstelle in einem Radius von 500 Metern abgesperrt, um den Rettungskräften den nötigen Platz und Ruhe für die Arbeiten zu gewähren.