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Zimmerbrand in leerstehendem Bauernhof: Polizei ermittelt wegen Brandstiftung
| von Nico Hessel
Schuby – Bei einem Brand in einem seit Jahren leerstehenden Bauernhof zwischen Lürschau und Schuby sind am Sonntagnachmittag drei Feuerwehren, ein Rettungswagen und die Polizei im Einsatz gewesen. Verletzt wurde nach bisherigen Informationen niemand schwer; eine Feuerwehrkameradin musste allerdings wegen Kreislaufproblemen vom Rettungsdienst versorgt werden.
Gegen 15.45 Uhr informierten Zeugen die Leitstelle über ein Feuer in dem Gebäude im Schubyer Weg zwischen Lürschau und Schuby. Daraufhin wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Lürschau, Schuby und Neuberend alarmiert. Zusätzlich wurden ein Rettungswagen sowie die Polizei zur Einsatzstelle entsandt.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand ein Zimmer im Erdgeschoss des ehemaligen Wohnhauses in Brand. Mit mehreren Trupps im Innen- und Außenangriff konnte das Feuer nach Angaben der Feuerwehr schnell unter Kontrolle gebracht werden. Eine Ausbreitung auf das Obergeschoss wurde verhindert. Dort befanden sich den Angaben zufolge etwa 50 Strohballen. Auch das baulich angrenzende Stallgebäude konnte vor den Flammen geschützt werden.
Die hohen Temperaturen erschwerten den Einsatz zusätzlich. Eine Kameradin der Freiwilligen Feuerwehr Lürschau erlitt Kreislaufprobleme und musste vor Ort vom Rettungsdienst versorgt werden.
Nach Angaben der Feuerwehr verfügt der Gebäudekomplex über keinen Stromanschluss und ist unbewohnt. Die Kriminalpolizei nahm noch an der Einsatzstelle erste Ermittlungen auf. Eine Brandstiftung konnte demnach nicht ausgeschlossen werden.
Während der Lösch- und Aufräumarbeiten blieb der Schubyer Weg bis etwa 17.30 Uhr voll gesperrt. Da auch die nahegelegene L317 wegen des Viking Triathlons gesperrt war, kam es in Lürschau zu einem hohen Verkehrsaufkommen.
Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.
