Wohnungsbrand in Hochhaus: Feuerwehr verhindert Schlimmeres

 |  von Thomsen / Foerde.news

Verletzt wurde bei dem Brand niemand - Fotos: Thomsen

Flensburg – Am frühen Mittwochabend kam es in einem Hochhaus am Marrensdamm in Flensburg zu einem Wohnungsbrand. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz. Verletzt wurde niemand.

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Gegen 17 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Flensburg mit dem Einsatzstichwort "Feuer – Rauchentwicklung aus Wohnung" in den Bereich Twedter-Plack alarmiert. Die Einsatzstelle stellte sich schnell als ein Hochhaus am Marrensdamm heraus.

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Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang bereits dichter Rauch aus einem geöffneten Fenster im vierten Obergeschoss. In der betroffenen Wohnung war ein Feuer ausgebrochen, das sich offenbar auf den Wohnbereich konzentrierte.

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Die erst eintreffende Freiwillige Feuerwehr Engelsby, drang sofort mit einem Trupp in die Wohnung ein.

„Wir haben sofort zwei Trupps unter Atemschutz in die Wohnung geschickt“, erklärte Zugführer Finn Döhring. „Die Tür wurde gewaltsam geöffnet, und die Brandbekämpfung im Innenangriff eingeleitet.“
Im Inneren der Wohnung befand sich zum Zeitpunkt des Brandes niemand. Die Flammen konnten schnell gelöscht werden. Zeitgleich wurden zwei Hochleistungslüfter eingesetzt, um Flucht- und Rettungswege rauchfrei zu halten.

Etwa 20 bis 30 Bewohner befanden sich zum Zeitpunkt des Feuers im Gebäude. Viele von ihnen konnten sich noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr mit Hilfe der Polizei in Sicherheit bringen. Angaben über eine genaue Personenzahl lagen am Abend nicht vor.

Die Drehleiter kam ebenfalls zum Einsatz, um das Gebäude von außen zu kontrollieren. Verletzte wurden nach bisherigen Erkenntnissen nicht gemeldet.

Die betroffene Wohnung ist nach Angaben der Feuerwehr nur noch eingeschränkt bewohnbar. Der Bereich um das Wohnzimmer wurde durch das Feuer erheblich beschädigt.

Gebrannt haben soll, laut Zugführer Döhring, Mobiliar. Die Einsatzstelle wurde mittlerweile an die Polizei zur Ermittlung der Brandursache übergeben.

Rund eine Stunde nach dem Eintreffen vor Ort konnten die Maßnahmen der Feuerwehr weitgehend abgeschlossen werden. Das Gebäude wurde abschließend belüftet und auf weitere Gefahren überprüft.

Obwohl die Sperrung der Straße Marrensdamm noch nicht aufgehoben war, versuchten mehrere Autofahrer dennoch, sich zum Teil über den Gehweg eine Durchfahrt zu erzwingen. Die Polizei wies einige von ihnen zurück.