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Waffen- und Messerkontrollen in Flensburger Bussen – 3D-Schlagring bei 14-Jährigem gefunden

 |  von Thomsen / Foerde.news

Bei der Kontrolle wurden keine Messer gefunden - Fotos: Thomsen

Flensburg – Die Landespolizei hat am Mittwochnachmittag, 2. September, verstärkte Waffen- und Messerkontrollen in Flensburger Linienbussen durchgeführt. Insgesamt waren 13 Polizeikräfte an den Kontrollen beteiligt. Dabei fanden die Einsatzkräfte unter anderem Drogen. Bei einem 14-Jährigen stellten sie zudem einen selbst gedruckten 3D-Schlagring fest.

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Seit dem 23. Dezember 2024 gilt aufgrund einer entsprechenden Landesverordnung ein dauerhaftes Waffen- und Messerverbot im öffentlichen Personennahverkehr in Schleswig-Holstein. Betroffen sind Busse und Bahnen, Bahnhöfe und Bahnsteige sowie der Fährverkehr. Das Verbot bezieht sich auf Waffen und Messer gemäß Paragraf 1 Absatz 2 des Waffengesetzes.

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Mit den verstärkten Kontrollen am Mittwoch wollte die Landespolizei die Einhaltung der geltenden Vorschriften überprüfen, Fahrgäste für das Thema sensibilisieren und gegen Verstöße vorgehen. Ab 14 Uhr kontrollierten die 13 eingesetzten Polizeikräfte mehrere Busse, vorwiegend Fahrzeuge der Aktiv Bus Flensburg GmbH.

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Die Busse fuhren dabei regulär an ihren Haltestellenbereich heran. Beim Aussteigen wurden die Fahrgäste zunächst von den Einsatzkräften zurückgehalten, damit auch sie kontrolliert werden konnten.

Bei der Kontrolle eines Busses von Nah.sh stellten die Einsatzkräfte bei einem 14-Jährigen einen selbst gedruckten 3D-Schlagring fest. Der Jugendliche muss nun mit einer Anzeige nach Paragraf 52 des Waffengesetzes rechnen. Darüber hinaus wurden bei den Kontrollen diverse Drogen gefunden.

In einem weiteren Fall stellten die Polizeikräfte fest, dass sich ein 16 Jahre alter Jugendlicher mit einem falschen Ausweis ausgewiesen hatte. Ausserdem wurde Cannabis bei ihm gefunden.

Die Fahrgäste reagierten überwiegend ruhig und besonnen auf die Maßnahmen der Polizei. Durch die Kontrollen kam es jedoch teilweise zu Verzögerungen im Busverkehr. Einzelne Busse hatten rund zwölf Minuten Verspätung.

Gegen 16 Uhr beendete die Polizei die Kontrollen in den Bussen.

Auch Aktiv Bus begrüßt die Kontrollen. Der stellvertretende Betriebsleiter der Aktiv Bus Flensburg GmbH erklärt: „In unseren Linienbussen kommt es sehr selten zu Auseinandersetzungen oder Übergriffen. Wir begrüßen die Kontroll-Aktion der Polizei, da sie uns wichtige Rückschlüsse auf die Einhaltung des Waffen- und Messerverbots gibt und das bestehende Verbot bei unseren Fahrgästen in Erinnerung bringt.“