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Vier Leichtverletzte bei Unfall auf der B 77

 |  von Nico Hessel

Sowohl das Wohnmobil wie auch der Audi wurden bei dem Unfall erheblich beschädigt - Fotos: Nico Hessel

Busdorf – Bei einem Verkehrsunfall auf der B 77 auf südlicher Höhe von Busdorf sind am Samstag gegen 13 Uhr vier Menschen leicht verletzt worden. Ein Audi e-tron RS mit rund 600 PS war zunächst mit einem Sattelzug kollidiert und anschließend in den Gegenverkehr geraten, wo er mit einem Wohnmobil zusammenstieß. Die Verletzten wurden nach Schleswig gebracht.

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Nach ersten Erkenntnissen waren ein Sattelzug, ein dahinter fahrender Ford und anschließend ein Audi in Richtung A 7 unterwegs. Der Fahrer des Audi ging nach bisheriger Vermutung davon aus, dass die Fahrbahn in diesem Bereich zweispurig sei, und setzte zum Überholen des vor ihm fahrenden Ford an. Auf dem betreffenden Abschnitt der B 77 galt zum Unfallzeitpunkt ein Überholverbot.

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Der Audi begann das Überholmanöver auf feuchter Fahrbahn. Auf Höhe des Sattelzuges kam es zur Kollision. Der Wagen prallte etwa im Bereich der vordersten Achse des Aufliegers gegen eine Felge und den Unterfahrschutz des Lastwagens. Anschließend geriet der Audi in den Gegenverkehr und stieß dort mit einem entgegenkommenden Wohnmobil zusammen.

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Die Folgen des Zusammenstoßes waren deutlich sichtbar. Am Wohnmobil wurde das Rad auf der Fahrerseite vollständig herausgerissen und neben die Fahrbahn geschleudert. Auch der Audi wurde sowohl im Heckbereich, wie auch auf der Fahrerseite schwer beschädigt: Achse beziehungsweise Rad wurden abgerissen, blieben jedoch noch am Fahrzeug hängen.

Ob die feuchte Fahrbahn bei dem Unfall eine Rolle spielte oder in Zusammenhang damit stand, dass der Audi-Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor, ist derzeit unklar. Dies müssen die weiteren Ermittlungen der Polizei zeigen.

Bei dem Unfall wurden insgesamt vier Menschen leicht verletzt. Sie wurden nach Schleswig gebracht. Angaben zu den weiteren Insassen der beteiligten Fahrzeuge lagen zunächst nicht vor. Der Fahrer des Ford blieb als Zeuge an der Unfallstelle.

Die Freiwillige Feuerwehr Busdorf schaltete den rund 600 PS starken Elektro-Audi stromlos. Am Wohnmobil bargen die Einsatzkräfte zudem eine Gasflasche und führten weitere Sicherungsarbeiten durch. Außerdem nahmen sie ausgelaufene Betriebsstoffe auf.

Die B 77 wurde auf Höhe der Einsatzstelle vollständig gesperrt. Der Einsatz dauerte rund eine Stunde, anschließend konnte die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Der beteiligte Sattelzug wurde unter Polizeibegleitung zum Autohof Wikingerland gebracht. Dort sollten der beschädigte Reifen sowie die Felge gewechselt werden. Abschleppfahrzeuge waren nach ersten Erkenntnissen bereits auf dem Weg.