Unfallopfer von der A7 identifiziert - Weiterhin im kritischem Zustand – Polizei sucht Zeugen

 |  von Thomsen / Foerde.news

Der Mann befindet sich weiterhin in einem kritischen Zustand - Archivfoto: K- Sörensen

Flensburg – Ein Mann ist am frühen Dienstagmorgen auf der A7 bei Handewitt lebensgefährlich verletzt aufgefunden worden. Nach Polizeiangaben befindet er sich weiterhin in einem kritischem Zustand. Die Ermittler suchen Zeugen, die den Vorfall zwischen den Anschlussstellen Flensburg und Harrislee beobachtet haben.

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Die ersten Notrufe gingen am Dienstagmorgen gegen 5.40 Uhr bei der Regionalleitstelle in Harrislee ein. Mehrere Autofahrer hatten im Bereich Altholzkrug einen Gegenstand an der Leitplanke bemerkt. Erst als Verkehrsteilnehmer im Dunkeln anhielten, wurde klar, dass dort ein verletzter Mensch lag. „Erst war nicht klar, ob es sich um ein Tier oder möglicherweise eine Person handelte. Erst als Autofahrer im Dunkeln angehalten haben, wurde klar, hier liegt ein verletzter Mensch“, sagte Jan Krüger, Pressesprecher der Polizei Flensburg.

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Inzwischen konnte der Mann als 28-jähriger Deutscher identifiziert werden. „Dieser befindet sich immer noch in einem kritischen Zustand“, erklärte Krüger am Mittwochvormittag.

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Für die Rettungsarbeiten und die Rekonstruktion des Unfalls musste die A7 in Richtung Dänemark für mehrere Stunden gesperrt werden.

Die Hintergründe des Geschehens sind bislang unklar. Nach bisherigen Erkenntnissen gibt es weder einen bekannten Unfallbeteiligten noch Klarheit darüber, was sich in den frühen Morgenstunden auf der Autobahn abgespielt hat. Auch fehlt bislang ein Unfallfahrzeug, das mit dem Mann zusammengestoßen ist.

Die Polizei bittet weiterhin Zeugen, die in den frühen Morgenstunden im Bereich der A7 zwischen der Anschlussstelle Flensburg und dem Parkplatz Altholzkrug unterwegs waren und verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zum Geschehen geben können, sich zu melden. Insbesondere könnten Beobachtungen zu auffälligen Fahrzeugen, Personen oder ungewöhnlichen Situationen von Bedeutung sein. Hinweisgeber werden gebeten, mit dem Polizeiautobahn- und Bezirksrevier Nord unter 04621/94520 oder per E-Mail unter schleswig.pabr@polizei.landsh.de in Kontakt zu treten.

Wegen der Sperrung kam es zu langen Staus. Der Verkehr in Richtung Norden wurde über das bereits stark belastete Flensburger Stadtgebiet umgeleitet.