Unfall auf der B76 endet glimpflich für Autoinsassen

 |  von Nico Hessel

Beide Fahrzeuginsassen blieben bei dem Unfall unverletzt - Fotos: Nico Hessel

Schuby – Ausgerechnet auf dem Rückweg aus dem Pfingsturlaub auf der Insel Amrum sind am Nachmittag des Pfingsmontag ein Mann und eine Frau auf der B76 bei Schleswig verunglückt, nachdem der Fahrer nach rechts von der Straße abgekommen war.

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Das Fahrzeug, besetzt mit einem Mann und einer Frau, befuhr gegen 15.30 Uhr die B76 in Fahrtrichtung Süden. Kurz vor der Abfahrt zur B201 in Höhe des Autohauses kam der Wagen nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Multivan fuhr rund 100 Meter über den dortigen Grünstreifen, bevor er zwischen Büschen und Bäumen im dichten Unterholz des Waldstücks zum Stehen kam.

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Mehrere Ersthelfer erkannten die Situation sofort, hielten an und kümmerten sich vorbildlich um die Betreuung der beiden Insassen.  Zunächst war jedoch nicht klar, ob die Insassen das Auto selbst verlassen können. Neben dem Rettungsdienst wurden daher auch die Freiwilligen Feuerwehren Lürschau, Schuby und Busdorf auf die Bundesstraße alarmiert.
Glücklicherweise konnten der Mann und die Frau das Fahrzeug aber eigenständig verlassen. Der Rettungsdienst untersuchte und betreute die beiden Personen direkt vor Ort. Da keine Verletzungen festgestellt wurden, verblieben sie zunächst an der Unfallstelle und wurden später von Angehörigen abgeholt.

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Die Bergung des Fahrzeugs aus dem Waldstück gestaltete sich derweil aufwendig. Zunächst musste die Feuerwehr diverse Zweige und größere Äste entfernen, um überhaupt einen Zugang zum Transporter zu schaffen. Zudem musste ein kleinerer Baum gefällt und der verbleibende Baumstumpf beseitigt werden, um zu verhindern, dass die Ölwanne des Fahrzeugs bei der Bergung aufgerissen wird. Einsatzkräfte der Feuerwehr Schuby zogen den Multivan schließlich mittels einer Seilwinde aus dem Dickicht. Um weitere Schäden zu vermeiden, wurde das Fahrzeug per Seilwinde direkt auf das Plateau des Abschleppwagens gezogen. Auslaufende Betriebsstoffe wurden von den Einsatzkräften vor Ort nicht festgestellt.




Während der Erstmaßnahmen und der Unfallaufnahme wurde der nachfolgende Verkehr einspurig und im Wechsel an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Für die Dauer der eigentlichen Bergungsarbeiten mit der Seilwinde musste die Fahrbahn in Richtung Süden kurzzeitig voll gesperrt werden. Nach dem Einrücken der Feuerwehrkräfte wurde der Verkehr bis zum endgültigen Abtransport durch das Abschleppunternehmen wieder einspurig vorbeigeführt.