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Übergriff in Neumünsteraner Holsten-Galerie: Sicherheitspersonal attackiert

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Der Sicherheitsmitarbeiter kam mit Blutungen ins Krankenhaus - Symbolfoto: Thomsen

Neumünster - In der Neumünsteraner Holsten-Galerie kam es am Samstagnachmittag zu einem brutalen Angriff auf das Sicherheitspersonal.

Um 15:35 Uhr wurde die Polizei alarmiert und zu der Einkaufspassage beordert. Nach ersten Erkenntnissen sollen mehrere junge Männer einen Sicherheitsmitarbeiter heftig geschlagen und getreten haben.

Hintergrund des Angriffs: Ein junger Mann fuhr zuvor mit einem E-Scooter durch die Galerie. Das Sicherheitspersonal beobachtete dies und forderte den Mann auf, das Gelände mit dem E-Scooter zu verlassen. Nachdem er zunächst der Aufforderung nachkam, kehrte er wenig später mit weiteren Begleitern zurück und attackierte den Sicherheitsmitarbeiter mit Schlägen und Tritten.

"Der Mitarbeiter wurde mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Das genaue Ausmaß der Verletzungen ist derzeit noch unklar", so der Pressesprecher der Polizeidirektion Neumünster, Sönke Petersen. Ersten Erkenntnissen zufolge kam es zu starken Blutungen.

Dank der schnellen Reaktion von Augenzeugen konnte die Polizei schnell eingreifen und die mutmaßlichen Täter vorfinden. Die Personalien wurden festgestellt.

"Die mutmaßlichen Täter sind nicht in Untersuchungshaft genommen worden", sagte Petersen. "Grund hierfür ist, dass nur ein Richter oder eine Richterin eine solche Haftmaßnahme anordnen kann und in diesem speziellen Fall keiner der drei notwendigen Haftgründe vorlag. Zu den relevanten Haftgründen zählen: Verdunklungsgefahr, Fluchtgefahr und das Risiko einer Wiederholungstat", erklärte Petersen.
Ein Neumünster äußerte Unverständnis: "Ob ein Gericht einen so brutalen Täter auch wieder hätte laufen lassen, wenn das Sicherheitspersonal des Gerichts überfallen worden wäre, glaube ich kaum."

Auf die Frage nach den Nationalitäten der Angreifer erklärte Petersen, dass darüber keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen dauern an.

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