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Trockenstress und Windböen lassen großen Ast abbrechen

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Oeversee - An einigen Bäumen färbt sich auch das Laub bereits herbstlich braun. - Fotos: Thomsen

Zur wochenlangen Trockenheit kam am Montagnachmittag auch noch Wind hinzu: Der große Ast eines Ahornbaumes in Oeversee hielt der Beanspruchung nicht mehr stand und stürzte um.

Nachdem der Wind am Mittag aufgefrischt hatte und am Nachmittag in Böen Stärke 7 erreicht hatte, ließen die über 50 Stundenkilometer schnellen Böen neben dem Friedhof in Oeversee Teile eines Baumes abbrechen und auf eine Durchfahrtsstraße stürzen.

Die Feuerwehr musste anrücken, um das Hindernis zu beseitigen. Da die Standfestigkeit des restlichen Baumes nicht mehr gewährleistet war, sollte dieser mit Hilfe eines Hubsteigers ebenfalls noch am Nachmittag gefällt werden.

Durch die ausgeprägte Trockenheit in diesem Sommer mit nur sehr wenig Niederschlag werfen viele Bäume bereits seit Tagen ungewöhnlich viel Laub für die Jahreszeit ab. An einigen Bäumen färbt sich auch das Laub bereits herbstlich braun.

Viele Bäume leiden, wie auch kleinere Pflanzen, angesichts des Wassermangels an sogenanntem Trockenstress. Da dadurch der Wasserfluss im Stamm und den Ästen gestört wird, können auch große Äste ohne Vorwarnung abbrechen. Sollte die Trockenheit weiter anhalten, könnte sich das Phänomen mit häufiger auftretendem starken Wind noch verstärken.


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