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Tragischer Verkehrsunfall an Neumünsterer Bahnübergang fordert ein Todesopfer und verletzt vier Passagiere

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Wie es zu dem Zusammenstoß kam, müssen die Ermittlungen zeigen - Symbolfoto: Thomsen

Neumünster - Ein tragischer Vorfall ereignete sich gestern Abend auf dem Bahnübergang an der Stoverseegen in Neumünster. Ein weißer Transporter kollidierte mit einem herannahenden Regionalzug, wobei der 49-jährige Fahrer des Transporters noch am Unfallort verstarb. Vier Passagiere des Zuges wurden verletzt und befanden sich nach dem Vorfall unter Schock.

Laut Polizeidirektion Neumünster ereignete sich der Unfall gegen 20.45 Uhr. Der Fahrer des Transporters war auf dem Weg Richtung Gartenstadt, als er den Bahnübergang erreichte, auf dem sich bereits der Regionalzug näherte. Die genauen Umstände des Unfalls sind noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

"Die Kollision hatte tragische Auswirkungen," so Michael Heinrich von der Polizeidirektion Neumünster. "Der Fahrer des Transporters konnte nicht mehr gerettet werden. Vier Passagiere des Zuges sind verletzt und wurden medizinisch behandelt. Unser tiefstes Mitgefühl gilt den Angehörigen des Verstorbenen und den Verletzten."

Im Zug befanden sich zum Unfallzeitpunkt insgesamt 145 Passagiere. Die Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort, um die Passagiere zu versorgen und die Unfallstelle zu sichern. Der Zugverkehr wurde für die Dauer der Bergungsarbeiten eingestellt.

"In der Nähe des Bahnübergangs finden derzeit Bauarbeiten statt. Ob diese in irgendeiner Weise mit dem Vorfall zusammenhängen, ist derzeit unklar und wird Bestandteil unserer Ermittlungen sein," fuhr Heinrich fort.

Es wird noch einige Zeit dauern, bis der Zugverkehr in dem betroffenen Bereich wieder aufgenommen werden kann. "Die Sicherheit unserer Bürger hat für uns oberste Priorität. Deshalb werden wir den Unfall gründlich untersuchen, um ähnliche Vorfälle in der Zukunft zu vermeiden," betonte Heinrich.

Für die betroffenen Passagiere wurden Betreuung und psychologische Hilfe bereitgestellt. Die Polizei bittet Zeugen des Vorfalls, sich zu melden, um bei der Aufklärung des tragischen Unfalls zu helfen.

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