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Schwerer Auffahrunfall auf der A7 - Großaufgebot von Rettungskräften
| von Nico Hessel
Gammelund – Ein schwerer Auffahrunfall hat am späten Sonntagabend auf der A7 in Richtung Flensburg einen größeren Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Zwischen den Anschlussstellen Schleswig-Schuby und Tarp prallte ein VW Golf Cabriolet mit hoher Geschwindigkeit auf einen Mercedes-Kombi. Der Mercedes-Fahrer erlitt eine Kopfverletzung und wurde in ein Krankenhaus gebracht.
Der Unfall ereignete sich rund fünf Kilometer nördlich der Anschlussstelle Schleswig-Schuby. Nach ersten Erkenntnissen und Schätzungen der Polizei war der Fahrer des VW mit etwa 130 bis 150 Kilometern pro Stunde in Richtung Flensburg unterwegs, als sein Wagen auf das Heck des Mercedes auffuhr.
Im Rahmen der Unfallaufnahme räumte der VW-Fahrer gegenüber den Polizeibeamten ein, den Zusammenstoß durch Unaufmerksamkeit während der Fahrt verursacht zu haben. Durch die Wucht des Aufpralls kam das Cabriolet von der Fahrbahn ab und blieb im angrenzenden Grünstreifen stehen.
Da die Einsatzlage in der Dunkelheit zunächst unklar war, löste die Regionalleitstelle Großalarm aus. Zwei Rettungswagen sowie die Freiwilligen Feuerwehren aus Schuby und Schleswig-Friedrichsberg rückten zur Unfallstelle aus.
Die Feuerwehr leuchtete den Einsatzbereich weiträumig aus und klemmte die Batterie des schwer beschädigten VW ab. Der Fahrer des Cabriolets blieb unverletzt. Der Fahrer des Mercedes erlitt bei dem Aufprall eine Kopfverletzung. Nach der Erstversorgung vor Ort wurde er mit einem Rettungswagen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Für die ersten Rettungsarbeiten musste die A7 etwa zehn Minuten lang vollständig gesperrt werden. Anschließend leitete die Polizei den nachfolgenden Verkehr über den Überholfahrstreifen an der Unfallstelle vorbei.
Beide Fahrzeuge waren nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
