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Säugling in Lebensgefahr: Ermittlungen wegen versuchten Totschlags gegen Eltern

 |  von Thomsen / Foerde.news

Ein rechtsmedizinische Gutachten ist noch erforderlich - Symbolfoot: Thomsen

Husum – In Husum ist es am Montagabend, 29. Juni 2026, zu einem Rettungseinsatz wegen eines medizinischen Notfalls gekommen. Ein sieben Monate alter Junge musste reanimiert und anschließend mit einem Rettungshubschrauber in das Westküstenklinikum nach Heide geflogen werden. Der Säugling liegt im Koma und schwebt in Lebensgefahr.

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Wie Franziska Jurga, Pressesprecherin der Polizeidirektion Flensburg, mitteilt, wurde die Polizei gegen 20.07 Uhr alarmiert. Grund war, dass die Besatzung des Rettungshubschraubers Unterstützung beim Abflug benötigte.

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Hintergrund des Einsatzes war die Reanimation des sieben Monate alten Kindes. Nach der Versorgung vor Ort wurde der Junge in das Westküstenklinikum nach Heide gebracht. Dort stellten Ärzte Verletzungen fest, die auf ein Schütteltrauma hindeuten.

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Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei dem geschilderten Ablauf um den derzeitigen Ermittlungsstand. Insbesondere seien noch rechtsmedizinische Gutachten erforderlich. Die Ermittlungen wegen versuchten Totschlags dauern an.

Sie richten sich derzeit gegen die 20 Jahre alte Mutter und den 25-jährigen Vater des Jungen. Nach Polizeiangaben sind beide bislang nicht als Beschuldigte von Straftaten in Erscheinung getreten.

"Weitere Auskünfte zu den laufenden Ermittlungen können derzeit nicht erteilt werden", teilte Jurga abschließend mit.