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Reizgas in Schultoilette versprüht: 32 Schüler betroffen

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Mildstedt - . Ein Transport ins Krankenhaus war allerdings nicht nötig - die Kinder konnten anschließend von ihren Eltern abgeholt werden. - Fotos: T.-O. Thomsen/Nordpresse

Ein Reizgasaustritt an der Grund- und Gemeinschaftsschule Mildstedt (bei Husum) hat am Mittwochvormittag einen Großeinsatz der Rettungskräfte ausgelöst. Insgesamt 32 Schüler klagten nach dem Vorfall über Atemwegsreizungen und Husten.

Nach ersten Erkenntnissen hatte einer der Schüler kurz nach elf Uhr in einem Toilettenraum mit Reizgas hantiert und dieses dort versprüht. Ein weiterer Schüler bemerkte den stechenden Geruch und alarmierte die Lehrer.

Diese schlugen daraufhin sofort Alarm und ließen den betroffenen Teil der Schule räumen und brachten die Schüler ins Freie.

Nach dem Notruf rückte auch ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst an. Insgesamt zwölf Rettungswagen, zwei Notärzte sowie zahlreiche weitere Krankenwagen eilten an den Einsatzort an der Schule südlich von Husum.

Der Gefahrgut-Löschzug führte Messungen im Gebäude durch und konnte schnell Entwarnung geben - die Reizgas-Wolke hatte sich schnell aufgelöst.

Dennoch klagten nach Angaben des Rettungsdienstes insgesamt 32 Schülerinnen und Schüler über Husten und Atemwegsreizungen. Diese wurden in der Schule durch den Rettungsdienst versorgt und betreut. Ein Transport ins Krankenhaus war allerdings nicht nötig - die Kinder konnten anschließend von ihren Eltern abgeholt werden.

Den Schüler, der das Reizgas versprüht hatte, konnte die Polizei schnell ermitteln. Er wurde durch die Polizeibeamten an seine Eltern übergeben - eine große Standpauke dürfte ihm sicher sein.

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