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Rauchmelder warnt Bewohnerin vor Wohnungsbrand in der Voigtstraße

 |  von Thomsen / Foerde.news

Beim Eintreffen der Feuerwehr drang bereits dichter Qualm aus der Wohnung, zudem schlugen Flammen aus einem Fenster - Fotos: Thomsen

Flensburg – Ein schrillender Rauchmelder hat eine 79-jährige Bewohnerin in der Nacht  zu Dienstag auf einen Brand in ihrer Wohnung in der Flensburger Voigtstraße aufmerksam gemacht. Die Frau und eine zweite Person, bei der es sich vermutlich um ihren Ehemann handelt, konnten sich rechtzeitig ins Freie retten. Gegen 0:30 Uhr ging der Alarm bei der Leitstelle Nord ein.

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Nach Angaben der Polizei hörte die Bewohnerin den Rauchmelder und verließ daraufhin die Wohnung. Auch die zweite Person konnte sich noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte ins Freie retten.

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Bereits auf der Anfahrt erhielten die Einsatzkräfte die Information, dass es sich um einen bestätigten Wohnungsbrand handelte. Daraufhin sei das Einsatzstichwort auf „Feuer Y – Menschenleben in Gefahr“ erhöht worden, erklärte Zugführer Tobi Goos von der Berufsfeuerwehr Flensburg.

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Als die Feuerwehr wenig später die Voigtstraße erreichte, schlugen bereits Flammen und dichter Rauch aus einem Fenster der Erdgeschosswohnung. „Es konnte relativ schnell erkundet werden, dass alle Personen sich aus dem Gebäude gerettet hatten“, sagte Goos.

Die beiden Bewohner der Brandwohnung wurden noch vor Ort medizinisch versorgt und anschließend zur weiteren Untersuchung ins Fördeklinikum gebracht. Zwei weitere Personen klagten über Atembeschwerden und wurden deshalb ebenfalls vom Rettungsdienst untersucht. Nach der medizinischen Untersuchung konnten sie jedoch in ihre Wohnungen zurückkehren.

Während sich der Rettungsdienst um die Betroffenen kümmerte, begann die Feuerwehr mit der Brandbekämpfung zuerst mit der Außenbekämpfung und dann mit dem Innenangriff. Ein Trupp ging in die betroffene Wohnung vor. „Durch die Hitze des Feuers war das Schlafzimmerfenster bereits geborsten“, erklärte Goos. Ein weiterer Trupp schuf eine Abluftöffnung, damit der Treppenraum möglichst rauchfrei blieb.

Nachdem das Feuer unter Kontrolle gebracht worden war, schmissen die Einsatzkräfte Mobiliar und weitere Gegenstände aus der Wohnung. Um auch die letzten Glutnester abzulöschen und ein erneutes Aufflammen zu verhindern, wurden die Gegenstände im weiteren Verlauf des Einsatzes mit Schaum benetzt.

Die vom Feuer betroffene Erdgeschosswohnung ist nach dem Brand nicht mehr bewohnbar. Die übrigen Wohnungen im Gebäude blieben hingegen bewohnbar.

Bis etwa 2:00 Uhr blieb die Feuerwehr in der Voigtstraße im Einsatz. Warum das Feuer ausbrach, ist bislang ungeklärt. Noch während der Löscharbeiten nahm die Kriminalpolizei ihre Ermittlungen auf, fertigte Fotos von der betroffenen Wohnung an und befragte die Bewohnerin.