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Rauchmelder und Aufmerksame Nachbarn retten Bewohner das Leben

 |  von Thomsen / Foerde.news

Dank des schnellen Eingreifens der Nachbarn konnte größerer Schaden verhindert werden - Foto: Thomsen

Dank des schnellen Eingreifens der Nachbarn konnte größerer Schaden verhindert werden – Flensburg – Ein lautes Piepen riss die Nachbarn im Mehrfamilienhaus am Katharinenhof aus der abendlichen Ruhe. Am Donnerstagabend gegen 22:30 Uhr alarmierten aufmerksame Anwohner die Feuerwehr, als der Rauchmelder in einer Wohnung im ersten Stock Alarm schlug. Der selbst betroffene Mieter reagierte zunächst nicht auf die schrillen Warnsignale – die Einsatzkräfte mussten handeln.

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Feuerwehr rückt mit großem Aufgebot an

Innerhalb kürzester Zeit trafen die Berufsfeuerwehr Flensburg und die Freiwillige Feuerwehr Klues am Einsatzort ein. Neben zwei Löschzügen waren auch Rettungswagen und ein Notarzt im Einsatz, da die erste Annahme lautete: Eine Rettung aus der Wohnung könnte notwendig sein. „Nach lautem Klopfen öffnete der Bewohner schließlich selbst die Tür“, berichtet Zugführer Florian Jöns.

Beim Betreten der Wohnung fanden die Einsatzkräfte stark verrauchte Räume vor. Der Mieter, offenbar unter Schock, wurde umgehend an den Rettungsdienst übergeben. Der Grund für die Rauchentwicklung war schnell gefunden: Ein Topf mit Essen hatte auf dem eingeschalteten Herd zu brennen begonnen. Ob der Mann schlief oder aus anderen Gründen die Rauchmelder überhörte, bleibt unklar. Mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung wurde er in ein Krankenhaus gebracht.

Reaktionsschnelle Nachbarn verhindern Schlimmeres

Dank des schnellen Eingreifens der Nachbarn konnte größerer Schaden verhindert werden. Bis auf den völlig unbrauchbaren Topf entstand kein Sachschaden. „Das Gebäude musste nicht evakuiert werden“, so die Feuerwehr. Dennoch hatten sich einige Bewohner vorsichtshalber ins Freie begeben, während andere den Einsatz durch geöffnete Fenster verfolgten.

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Die Feuerwehr setzte einen Hochdrucklüfter ein, um den beißenden Rauch aus der Wohnung zu entfernen. Der Topf wurde ins Freie gebracht, um sicher abzukühlen. Nach etwa 30 Minuten konnte die Einsatzstelle geräumt und die Straße für den Verkehr wieder freigegeben werden. Der Bewohner wird nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus in seine Wohnung zurückkehren können.

Dank des aufmerksamen Handelns der Nachbarn verlief der Vorfall glimpflich – ein Szenario, das einmal mehr die Bedeutung von funktionierenden Rauchmeldern unterstreicht.