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Polizei bittet Bürger um Hinweise auf Raserstrecken - Wo soll als nächstes geblitzt werden?
| von Thomsen / Foerde.news
Verkehr – Die Polizeidirektion Flensburg setzt bei der Verkehrsüberwachung auf die Mithilfe der Bevölkerung. Über ihre Social-Media-Kanäle ruft sie Bürger dazu auf, Straßen und Orte zu nennen, an denen aus ihrer Sicht besonders häufig zu schnell gefahren wird. Die Resonanz ließ nicht lange auf sich warten.
Die Polizeidirektion Flensburg möchte die Bürger stärker in die Verkehrsüberwachung einbinden. Auf ihren Social-Media-Kanälen hat sie dazu aufgerufen, konkrete Orte zu nennen, an denen Geschwindigkeitskontrollen nach Einschätzung der Menschen vor Ort sinnvoll wären. Bis Mittwoch, 24. Juni 2026, können entsprechende Vorschläge in den Kommentaren eingereicht werden. Unterstützt werden können diese Beiträge noch bis Freitag, 26. Juni 2026, per „Like“.
Nach Angaben der Polizei soll jeweils der Vorschlag mit den meisten Unterstützungen aus Nordfriesland, dem Kreis Schleswig-Flensburg und aus Flensburg geprüft werden. Ist ein Standort geeignet, soll dort eine Kontrolle stattfinden. Dabei weist die Behörde jedoch darauf hin, dass nicht jeder genannte Ort für eine Messung infrage kommt. Ausschlaggebend seien rechtliche, technische und sicherheitsrelevante Voraussetzungen. Falls der meistgenannte Vorschlag ausscheidet, werde der nächstplatzierte Ort berücksichtigt.
Auf den Aufruf haben bereits zahlreiche Nutzer reagiert. Genannt wurden unter anderem Straßen in Flensburg, Schleswig, Handewitt, Husum, Leck, Niebüll, Silberstedt und vielen weiteren Orten der Region. Besonders häufig verwiesen die Kommentatoren auf Tempo-30-Zonen, Bereiche an Schulen und Kindergärten sowie auf Straßenabschnitte, auf denen nach ihrer Darstellung regelmäßig deutlich zu schnell gefahren werde.
Mit der Aktion will die Polizei nach eigenen Angaben mehr Sicherheit auf den Straßen erreichen und zugleich Hinweise aus der Bevölkerung aufnehmen, die im Alltag besonders oft problematische Verkehrssituationen beobachten.
