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Pkw brennt im Flensburger Norden – Feuerwehr verhindert Ausbreitung auf Wohnhaus

 |  von Thomsen / Foerde.news

Eine Rauchwolke sah man bereits aus mehreren Kilometer Entferunng - Foto: Berufsfeuerwehr Flensburg

Flensburg – Ein brennender Pkw hat am Freitagabend gegen 20.25 Uhr einen Feuerwehreinsatz in der Freyastraße im Flensburger Norden ausgelöst. Neben dem Brandfahrzeug wurden zwei weitere Fahrzeuge beschädigt. Verletzt wurde niemand.

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Die Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen der Flammen aufs Haus - Foto: Berufsfeuerwehr Flensburg
Nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr erklärte Zugführer Finn Döhring, dass sich ein Teil des Löschzuges zunächst bei einem Paralleleinsatz bei den Stadtwerken Flensburg befand, als die Meldung über einen brennenden Pkw in der Freyastraße einging. Bereits auf der Anfahrt war eine deutliche Rauchwolke über dem Flensburger Norden zu erkennen. Daraufhin entschied sich Döhring, das Einsatzstichwort zu erhöhen und zusätzlich die Freiwilligen Feuerwehren Klues und Weiche zu alarmieren.

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Foto: Thomsen
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand ein Renault Kangoo bereits in Vollbrand. Die Feuerwehr begann umgehend mit den Löscharbeiten unter schwerem Atemschutz. Anschließend wurde das Fahrzeug mit Schaum abgedeckt, um verbliebene Glutnester zu ersticken.

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Foto: Thomsen
Auch zwei weitere Fahrzeuge wurden durch das Feuer beschädigt. Einen unmittelbar neben dem brennenden Renault abgestellten Van konnten die Besitzer noch wegfahren. Dennoch erlitt das Fahrzeug einen Brandschaden. Ein zweiter Pkw wurde ebenfalls durch den Brand beschädigt. Beide Fahrzeuge blieben jedoch fahrbereit.


Foto: Thomsen
Parallel dazu kontrollierten die Einsatzkräfte die Wohnungen des angrenzenden Hauses und forderten die Bewohner auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Eine Wohnung war zunächst unbewohnt. Die Mieter trafen erst im Verlauf des Einsatzes ein. Da sich dort ein geöffnetes Fenster unmittelbar über dem Brand befand, besteht die Möglichkeit, dass Rauch in die Wohnung eingedrungen ist. Dies soll nach Angaben der Feuerwehr gemeinsam mit den Bewohnern überprüft werden.


Foto: Thomsen
Die Flammen erreichten nach Angaben von Finn Döhring eine Höhe von rund zehn Metern. Dabei wurde die Dachunterkonstruktion des angrenzenden Gebäudes zumindest mit Ruß beaufschlagt. Zur Sicherheit setzte die Feuerwehr auch dort einen Wasserstrahl ein, um mögliche Brandgefahren auszuschließen.


Foto: Thomsen
Zur Brandursache geht die Feuerwehr derzeit von einem technischen Defekt aus. Nach Angaben von Finn Döhring war der Renault Kangoo kurz vor dem Brand noch genutzt und anschließend abgestellt worden.


Foto: Thomsen
Der Einsatz dauerte rund eine Stunde. Ob die betroffene Wohnung durch Rauch beeinträchtigt wurde, wird noch überprüft.