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Nach schwerem Unfall auf der A7: Stundenlange Suchaktion nach flüchtigem Fahrer

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Tarp/Schuby/ iwe – Was zunächst nach einem „normalen“, wenn auch schweren Verkehrsunfall aussah entwickelte sich am Donnerstagabend zu einer stundenlangen Suchaktion nach einem flüchtigen Unfallfahrer – inklusive einer Vollsperrung der Autobahn 7 zwischen Tarp und Schuby in beiden Richtungen.

Nach ersten Ermittlungen der Polizei war der Fahrer eines VW Golf mit Hamburger Kennzeichen am Donnerstag gegen 19 Uhr auf der Autobahn in Richtung Süden unterwegs, als er aus noch ungeklärter Ursache mit offenbar sehr großer Wucht in das Heck eines Lastwagens prallte. Der Wagen wurde herumgeschleudert und blieb total zerstört an der Leitplanke stehen. Im Fahrzeug sollen nach Angaben eines Unfallzeugen drei Personen gesessen haben – neben dem Fahrer noch ein Beifahrer sowie ein Mitfahrer im Fond.

Nach Angaben der Unfallzeugen gelang es dem Fahrer jedoch offenbar, sich aus dem Autowrack zu befreien. Noch bevor die Ersthelfer eingreifen konnten, flüchtete der Mann. Zunächst soll er in eine Grünfläche am rechten Fahrbahnrand gelaufen sein, bevor er dann über Mittelleitplanke und laufendem Verkehr über die Gegenfahrbahn in Richtung Westerstenderup verschwand. Als dies klar wurde, ließ die Polizei die Autobahn sofort in beide Richtungen sperren – zu groß war für die Beamten die Gefahr, dass der mit sehr großer Wahrscheinlichkeit verletzte und nicht ortskundige Unfallfahrer noch einmal über die Fahrbahn laufen könnte.

Der lebensbedrohlich verletzte und eingeklemmte Beifahrer musste von der Feuerwehr mit schwerem Gerät aus den Fahrzeugtrümmern befreit werden. Der zweite Mitfahrer hatte offenbar mehr Glück – er soll nur leichte Blessuren davongetragen haben.

Umgehend wurde neben den bereits an der Unfallstelle eingetroffenen Feuerwehren Tarp und Weding auch die Wehr Schuby alarmiert, die auf der Gegenfahrbahn in Höhe der Unfallstelle nach dem Vermissten suchte. Doch auch Lichtmasten und Wärmebildkameras brachten keine Spur von dem Mann. Die Polizei forderte ihrerseits zwei Suchhunde an. Diese nahmen zwar eine Fährte auf und verfolgten genau die von den Unfallzeugen angedeutete Spur über die Mittelleitplanke – doch auch die feinen Spürnasen der Vierbeiner konnten den Fahrer nicht auffinden.

„Für den Mann besteht höchste Lebensgefahr – wenn nicht aufgrund seiner Verletzungen, dann aufgrund der niedrigen Außentemperatur“, schildert Feuerwehr-Einsatzleiter Jürgen Lieske die Situation.

Später wurden noch weitere Suchhunde angefordert und weitere Feuerwehren alarmiert. Diese suchten vor allem die Straßen neben der Autobahn nach dem flüchtigen Fahrer ab – jedoch bis Mitternacht ebenfalls ohne Ergebnis.

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