Mutterkuh attackiert Mitarbeiter auf Koppel in Sprakebüll schwer

 |  von Thomsen / Foerde.news

Um den Patienten ärztlich versorgenzu können, wurde die Kuh von den Polizisten erschossen - Symbolfoto: Thomsen

Sprakebüll – Bei einem schweren Arbeitsunfall in der Landwirtschaft ist am Donnerstagmittag, 21. Mai 2026, ein 22-jähriger Deutscher auf einer Koppel am Schiftenweg in Sprakebüll lebensgefährlich verletzt worden. Der Mann wurde von einer Mutterkuh attackiert und später mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Hamburg geflogen.

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Der Unfall ereignete sich gegen 11.30 Uhr auf dem Gelände eines landwirtschaftlichen Betriebes. Nach dem Angriff konnten sich die alarmierten Rettungskräfte dem Verletzten zunächst nicht nähern, weil das Tier weiterhin ein aggressives und angriffslustiges Verhalten zeigte.

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Nach Angaben aus dem Einsatzverlauf machte die Kuh auf die Einsatzkräfte einen äußerst aggressiven Eindruck. Sie senkte mehrfach den Kopf und scharrte wiederholt mit den Hufen auf dem Boden. Auch die Besatzung des Rettungshubschraubers „Christoph Europa 5“ teilte über Funk mit, dass eine Landung nicht möglich sei, solange sich das Tier weiterhin auf dem Feld befinde.

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Um die Gefahr zu beseitigen und die medizinische Versorgung des Verletzten zu ermöglichen, wurde die Kuh von Einsatzkräften der Polizeistation Leck erlegt. Erst danach konnten Rettungskräfte den 22-Jährigen versorgen und bergen.
Anschließend wurde der junge Mann mit lebensgefährlichen Verletzungen per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Hamburg gebracht. Weitere Angaben zum Unfallhergang lagen zunächst nicht vor.