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Mit 1.8 Promille auf die Bahngleisen gefahren

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Gerade noch rechtzeitig konnte die Polizei einen aus Richtung Schweden kommenden Zug erreichen und eine Schnellbremsung veranlassen, sodass es zu keiner Kollision kam. - Fotos: Thomsen

Eggebek - Ein betrunkener Autofahrer hat nach einem Unfall am Samstagabend sein Auto einfach im Gleisbett der Bahnstrecke zwischen Schleswig und Tarp stehen lassen. Eine Kollision mit einem Zug konnte nach Angaben der Bundespolizei gerade noch verhindert werden.
Der Vorfall soll sich gegen 20.20 Uhr ereignet haben. Offenbar war der Mann mit seinem Opel Insignia aus Richtung Jerrishoe in Richtung Eggebek gefahren und in Höhe eines Bahnübergangs einfach nach links abgebogen. Der Wagen fuhr ins Gleisbett und blieb dort stecken.
Vorbeifahrende Zeugen meldeten das auf den Gleisen stehende Fahrzeug daraufhin der Polizei.
Gerade noch rechtzeitig konnte die Polizei einen aus Richtung Schweden kommenden Zug erreichen und eine Schnellbremsung veranlassen, sodass es zu keiner Kollision kam.
Der 50-Jährige Autofahrer entfernte sich nach dem Vorfall einfach zu Fuß von der Unfallstelle, konnte von der Polizei aber im Nahbereich gestellt werden. Bei einem anschließenden Atemalkoholtest „pustete“ der aus Polen stammende Mann später rund 1,8 Promille.
Nach Angaben von Bundespolizeisprecher Hanspeter Schwartz ist unklar, ob er durch sein Navigationsgerät am Bahnübergang fehlgeleitet wurde oder allein aufgrund der Alkoholisierung von der Straße abgekommen ist.
Ein Abschleppdienst musste den nicht mehr fahrbereiten Wagen aus dem Gleisbett ziehen.
Nach dem Unfall wurde die Bahnstrecke für mehr als zwei Stunden gesperrt, was für zahlreiche Zugverspätungen sorgte.

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