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Mann sprüht mit Reizgas: Vier Verletzte vor Supermarkt in der Innenstadt

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Mehrere Personen wurden ins Krankenhaus eingeliefert - Fotos: Thomsen

Flensburg - Nach einem Streit zwischen zwei Männern griff am Montagnachmittag einer der beiden zum Pfefferspray. Insgesamt acht Menschen klagten anschließend über Symptome.

Ein eskalierter Streit zwischen zwei Männern hat am Montagnachmittag in der Angelburger Straße einen größeren Rettungsdiensteinsatz nach sich gezogen.

Gegen 14 Uhr sollen die beiden Kontrahenten auf offener Straße miteinander in Streit geraten sein. Dies geschah nach ersten Erkenntnissen im unteren Teil der Straße gegenüber der Flensburg-Galerie.

In der Folge verlagerte sich die Auseinandersetzung bis in den oberen Teil der Straße, wo einer der beiden Streithähne schließlich zu einer mitgeführten Reizgas-Sprühflasche griff und seinen Kontrahenten damit außer Gefecht setzen wollte. Direkt vor dem Edeka-Markt traf die Reizgaswolke aber nicht nur den Kontrahenten, sondern auch eine Gruppe von Menschen, die sich vor dem Geschäft aufgehalten hatte.

„Insgesamt gab es acht Personen, die über Reizungen der Atemwege geklagt haben“, sagte Feuerwehr-Einsatzleiter Kay Jürgensen. Zur Versorgung der Verletzten wurden fünf Rettungswagen und ein Notarzt alarmiert, zudem rückte ein Löschfahrzeug der Feuerwehr aus.

„Vier der Beteiligten wurden aufgrund der Reizungen der Atemwege in die Notaufnahme eingeliefert“, so Jürgensen.

Zudem kontrollierten Feuerwehrleute auch den Edeka-Markt selbst auf eine Belastung mit Reizgas. Dort konnte aber keine nennenswerte Konzentration ausgemacht werden.

Für den Einsatz des Rettungsdienstes, der Feuerwehr und der Polizei wurde die Angelburger Straße für rund eine Stunde voll gesperrt und der Linienbusverkehr umgeleitet.

Bei dem Angriff mit dem Reizgas wurde auch einer der beiden Kontrahenten verletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen zum mutmaßlichen Täter und dem genauen Hergang der Tat aufgenommen.

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