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Küchenbrand im Hochhaus: Vier Verletzte

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In dem Hochhaus in Engelsby wohnen rund 250 Personen - Fotos: Thomsen

Flensburg - Ein Brand in einer Wohnung im achten Stock des Hochhauses in der Brahmsstraße hat am frühen Samstagmorgen einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Insgesamt wurden vier Menschen durch das Feuer verletzt.
Kurz vor drei Uhr bemerkten die Mieter einer Wohnung im achten Stockwerk des zwölfgeschossigen Hochhauses, das in der Küche ein Feuer ausgebrochen war und wählten den Notruf.
„Glücklicherweise konnten die drei Bewohner sich selbst in Sicherheit bringen und kamen uns bei unserem Eintreffen schon im Treppenhaus entgegen“, zeigt sich der Zugführer der Berufsfeuerwehr, Thorsten Andresen, erleichtert.
Sofort schickte die Feuerwehr einen Trupp zur Bekämpfung des Feuers in das betreffende Stockwerk, doch plötzlich gab es ein Problem mit der Löschwasserversorgung. „Es gibt hier im Haus eine sogenannte Steigleitung“, berichtet Andresen. Durch diese kann die Feuerwehr eigentlich unten am Haus Wasser aus dem Löschfahrzeug einspeisen und dann in jedem Stockwerk an der Leitung ihren Schlauch anschließen und das Wasser wieder entnehmen. „Es war allerdings im zwölften Stock das Ventil geöffnet worden, sodass das Wasser dort entwich und im achten Stock kein ausreichender Druck mehr herrschte“, erklärt Andresen das Problem. Weitere Einsatzkräfte mussten daraufhin die Anschlüsse in allen Stockwerken kontrollieren, bevor der Fehler gefunden wurde.
„Dennoch konnte der Brand relativ schnell gelöscht werden und eine Ausbreitung verhindert werden“, so Zugführer Andresen.
Die drei Bewohner der Wohnung wurden unterdessen vom Rettungsdienst untersucht und anschließend mit dem Verdacht auf eine Rauchvergiftung in die Notaufnahme eingeliefert. Auch eine weitere Person hatte Brandrauch eingeatmet. Hier war allerdings kein Transport ins Krankenhaus erforderlich.
Nach rund einer halben Stunde war der Brand gelöscht. Die vom Feuer betroffene Wohnung ist durch die Schäden nicht mehr nutzbar.
Das im zwölften Stock entwichene Löschwasser lief durch einen Schacht zurück bis in den Keller. Auch hier kontrollierte die Feuerwehr die Situation. Hier mussten sie das Wasser in einem Gully schieben, der sich im Keller Bereich befand
Bei Brandausbruch hatten sich nach Schätzungen des Hausmeisters rund 250 Menschen in dem Haus mit 156 Wohnungen aufgehalten haben. Rund 20 von ihnen flüchteten angesichts des Brandes ins Freie. Sie alle konnten nach Abschluss der Löscharbeiten aber in ihre Wohnungen zurückkehren.

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